Verden wehrt sich mehr – verliert aber hektische Partie gegen Treubund

1:2 – Lindhorst sucht die Leichtigkeit

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Sorgte für Schwung in Hälfte zwei: Jonas Austermann. Sein FC Verden 04 verlor aber 1:2 gegen Treubund. 

Verden - Von Ulf Von Der Eltz. Es gab mehr Wortgefechte zwischen den beiden Trainerbänken als glasklare Torchancen – sicheres Merkmal für eine überaus hektische Partie. Viel schlimmer noch: Es gab am Ende eine Elf des FC Verden 04, die einen weiteren Tiefschlag im Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga einstecken musste. Mit dem 1:2 (0:1) am Sonntag gegen den MTV Treubund Lüneburg verlieren die Allerstädter so langsam den Kontakt zum rettenden Ufer, weil wie in der Vorwoche Teutonia Uelzen und Güldenstern Stade Siege einfuhren. Fünf Zähler Rückstand bei allerdings noch zwei mehr zu spielenden Partien lassen die Lage immer schwieriger werden.

Kein Wunder, dass damit auch die Leichtigkeit des vergangenen Herbstes verschwindet. Die sucht Trainer Sascha Lindhorst derzeit vergebens: „Wir hatten zu viele Abspielfehler, kaum Bälle in die Zwischenräume gefordert und somit zu wenige Möglichkeiten kreiert.“ Einzig die kämpferische Einstellung gibt Hoffnung für das nächsten Sonntag anstehende Kellerduell beim TV Meckelfeld. „Der Unterschied zum Bornreihe-Spiel war, dass wir uns diesmal gewehrt haben. Damit bin ich einverstanden, so brauchen wir es im Abstiegskampf“, sieht der Völkerser noch alle Chancen.

Was die Blau-Weißen schon vorm Match schwächte: Linksverteidiger Steen Burford musste mit schmerzhafter Blessur unterm Fuß passen, für ihn nominierte Lindhorst Winter-Neuzugang Dino Delic. Dem Ex-Ottersberger unterlief auch schon in der zweiten Minute ein Stellungsfehler, den Marcel Witthöft zum 0:1 nutzte. „Ich will dem Jungen da keinen Vorwurf machen, die ganze Reihe hat gepennt“, so Lindhorst. Seine Truppe hatte indes lange daran zu knabbern. Zu allem Überfluss verdrehte sich Innenverteidiger Philipp Breves das Knie und musste früh raus (18.). Erst in der 25. Minute wurde es gefährlich: Erst wehrte Keeper Hußmann gerade noch so einen Zander-Freistoß ab, die anschließende Ecke von Kato Tavan köpfte Mirco Temp an den Pfosten – und Zander jagte den Nachschuss in die Wolken. Es blieb die einzige richtige Chance der ersten Hälfte.

Nach der Pause kam mit Jonas Austermann und später Patrick Zimmermann mehr Schwung. Pech allerdings, dass Perera das 0:2 nach Konter aus stark abseitsverdächtiger Position erzielte (62.) – die Verdener tobten. „Das dürfen wir so aber auch nicht zulassen“, haderte Lindhorst. Wenigstens stemmte sich der FC mit dem Mut der Verzweiflung gegen die Niederlage. Gegen die geschickt und ausgebufft verteidigende MTV-Elf, die sämtliche Mittel parat hatte, konnten die Platzherren jedoch die zweiten Bälle nach weiten Flanken – kein probates Mittel – nicht ergattern. Und sie blieben abermals von Fortuna ungeküsst, als ein Freistoß von Nick Zander aus 28 Metern an die Latte klatschte (76.).

Das 1:2 durch Strafstoß von Zimmermann, der trotz der rustikalen MTV-Spielweise einige gute Szenen hatte, kam dann zu spät (90.) – Fredi Bormann war von Zeigner gefoult worden. Denn Schiri Mertel (Hagen im Bremischen) ließ trotz zahlreicher Unterbrechungen nur drei Minuten nachspielen.

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