3. Liga: Schlusslicht HSG Hude/Falkenburg kommt / Die Grippewelle grassiert

TV Oyten Vampires nehmen ungeliebte Favoritenrolle an

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Fliegt sie wieder? Oytens Katharina Kruse plagte sich in der Woche noch mit der Grippe herum.

Oyten - Vor den beiden zurückliegenden Partien gegen Badenstedt und Oldenburg II galten die TV Oyten Vampires als Außenseiter – vor dem Heimspiel gegen die HSG Hude/Falkenburg (Sonntag, 15 Uhr in der Pestalozzihalle) hat sich die Lage komplett gedreht. Es kommt das Schlusslicht der 3. Liga, da wäre alles andere als ein Sieg eine Enttäuschung.

So sieht es auch Sebastian Kohls: „Es ist zwar die ungeliebte Rolle – aber wir nehmen die Favoritenrolle an. Sonst wären ja schon unglaubwürdig.“ Selbst wenn der Trainer davor warnt, die vermeintlich einfache Aufgabe zu unterschätzen. Zuletzt kassierte Hude in eigener Halle eine 16:31-Klatsche im Kellerduell mit dem TuS Hollenstedt, gegen den Vorletzten haben die Oytenerinnen dann am 28. Februar erneut Heimrecht. Vier Punkte aus den beiden Begegnungen sind fest eingeplant.

Obwohl Hude kaum noch dem Abstieg entrinnen kann, sieht Kohls auch Stärken beim Gast: „Mit der hohen Abwehrreihe sorgt das Team für Unruhe. Da müssen wir Geduld bewahren, unsere Kondition ausspielen und aufs Tempo drücken.“ Gefahr droht den Vampires in erster Linie von Rückraum-Handballerin Jessica Galle, die gerne in die Nahwurfzone geht, sowie Kea Drewes, die im linken Rückraum vorzugsweise aus der Ferne trifft.

Fraglich ist indes, wie die Ex-Oytenerin Mareike Zetzmann schon wieder drauf ist. Nach einem Kreuzbandriss kehrte sie vergangenen Sonnabend zunächst nur für die Siebenmeter aufs Parkett zurück. Kohls hat eine unschöne Trainingswoche hinter sich, weil die Grippewelle grassiert. Pia Franke, Katharina Kruse, Jacqueline Reinhold und Lena Schulze stiegen erst gestern wieder ein, Jana Kokot fehlte am Dienstag wegen eines Nachholspiels ihrer A-Jugend.

vde

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