3. Liga: TV Oyten Vampires unterliegen Wismar 24:30 / Kohls trotz der Niederlage nicht unzufrieden

Die Topteams sind noch zu stark

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Nur ganz selten kam Oytens Dafina Dimitri gestern gegen die starke Wismarer Deckung zum Abschluss.

Oyten - Von Kai Caspers. Nichts wurde es mit einer Überraschung für Handball-Drittligist TV Oyten Vampires. Zwar agierte das Team von Sebastian Kohls über weite Phasen auf Augenhöhe mit der TSG Wismar, doch am Ende unterlagen die Gastgeberinnen dem Tabellendritten verdient mit 24:30 (11:14).

Das musste auch Kohls eingestehen. „Wismar verfügt schon über eine hohe Qualität. Das wurde ganz besonders in der zweiten Halbzeit deutlich. Denn auch wenn wir den starken Rückraum der TSG ganz gut im Griff hatten, haben die Gäste immer wieder Lösungen gefunden“, erkannte Oytens Coach die Leistung neidlos an. Gleichwohl hatte Kohls aber auch ein dickes Lob für sein Team parat: „Ich bin stolz auf unsere Leistung. Letztlich haben wir uns gegen einen starken Gegner gut verkauft. Bei etwas mehr Konsequenz im Abschluss wäre eventuell noch etwas mehr drin gewesen.“

Die TVO-Damen hatten zunächst gut in die Partie gefunden und legten durch Denise Engelke ein 3:2 (5.) vor. In der Folge gab es auf Seiten des TVO jedoch immer größere Probleme gegen die gute 6:0-Deckung der Gäste. Binnen zehn Minuten setzte sich Wismar auf 8:5 (15.) ab. Oyten zeigte sich davon unbeeindruckt und Lisbeth Balters glich zum 10:10 (25.) aus. „In der Folge haben sich dann einige Fehler in unser Spiel eingeschlichen. Ansonsten wäre der 11:14-Rückstand zur Pause sicher zu vermeiden gewesen“, so Kohls.

Nach dem Wechsel sorgten die favorisierten Gäste dann schnell für klare Verhältnisse. Bis zur 43. Minute setzte sich das Team um Vivien Erdmann vorentscheidend auf 20:14 ab. „In dieser Phase haben wir die TSG-Deckung nicht genug in Bewegung bekommen. Auch Wismars Torhüterin hat uns mit einigen Paraden etwas den Schneid abgekauft“, verwies Kohls auf einen vergebenen Siebenmeter und weitere ausgelassene Hochkaräter. Allerdings steckten die Vampires die Köpfe nicht in den Sand. Im Gegenteil. Sieben Minuten vor dem Ende war nach dem 23:25 durch Kim-Anna Heidorn wieder alles offen. Doch genau in dieser Phase demonstrierte Wismar eindrucksvoll, warum das Team bis dato noch keine Partie verloren hat. Trotz einer kurzen Deckung für TSG-Spielmacherin Erdmann durch Kim-Anna Heidorn ließen sich die Gäste nicht von ihrem Weg abbringen. Fortan fand der Tabellendritte die Lücken in der TVO-Deckung immer wieder am Kreis und beseitigte spätestens mit dem 28:23 durch Johanna Brinkies die letzten Zweifel am Auswärtssieg. Daran vermochte auch die gute Leistung von Torhüterin Romina Kahler, sie hatte die ebenfalls überzeugende Insa Janßen zur Pause abgelöst, nichts zu ändern. Kohls: „Wir können auf dieser Leistung aufbauen.“

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