3. Liga: HSG Kropp-Tetenhusen beim 29:35 eine Nummer zu groß / Trainer Sebastian Kohls vermisst das nötige Feuer

TV Oyten Vampires äußerst flügellahm

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Auch bei Jacqueline Reinhold (beim Wurf) wechselten gegen Kropp-Tetenhusen Licht und Schatten.

Oyten - Von Kai Caspers. Auch wenn es das Ergebnis auf den ersten Blick so nicht vermuten lässt – der Tabellenvierte HSG Kropp-Tetenhusen war gestern definitiv eine Nummer zu groß für Handball-Drittligist TV Oyten Vampires. Mitunter hatte es sogar den Anschein, als würden die Gäste im Gefühl des sicheren Sieges nur noch mit angezogener Handbremse spielen. Dennoch waren die Vampires beim 29:35 (15:21) chancenlos.

Dem konnte und wollte Sebastian Kohls verständlicherweise nur bedingt zustimmen. „Die Niederlage geht auf jeden Fall in Ordnung. Um eine Truppe von diesem Format zu schlagen, hätte es schon einer deutlich besseren Leistung bedurft. Aber in der zweiten Hälfte haben wir die HSG zumindest ärgern können“, verwies der Oytener Trainer auf die Phase ab der 50. Minute, als der Rückstand in kurzer Zeit durch vier Tore in Folge auf 27:30 (55.) verkürzt wurde. Aber auch das brachte die Gäste nicht ansatzweise ins Wanken. „Ich hatte zu keiner Phase das Gefühl, dass wir das Spiel doch noch aus der Hand geben können“, gab HSG-Trainer Thomas Carstensen im Anschluss zu verstehen. Eine Aussage, die prompt von seinem Team bestätigt wurde. Einmal wieder das Tempo angezogen und urplötzlich hieß es 27:33 (57.) – die Entscheidung.

Über die erste Halbzeit hätte Kohls am liebsten den Mantel des Schweigens gelegt. „Da hat mir einfach das Feuer gefehlt. Eventuell war aber auch der Respekt einfach zu groß“, attestierte er vor allem seiner Abwehr eine lethargische Leistung. Da zudem die Quote im Abschluss stark zu wünschen übrig ließ, hatten die engagiert spielenden Gäste leichtes Spiel. Beim 8:14 (19.) sah alles nach einer Klatsche für die Vampires aus. „Wir haben das Kreisspiel und die Gegenstöße nicht unterbinden können. Dabei hatten wir im Training noch unser Hauptaugenmerk darauf gelegt“, monierte Sebastian Kohls, der bereits frühzeitig seine beiden Auszeiten genommen hatte, die Rückwärtsbewegung. „Außerdem haben wir unseren Innenblock nicht dicht bekommen.“ In der Offensive waren es überwiegend Einzelaktionen, die zu Toren führten. Um die HSG aber ernsthaft zu fordern, hätte es schon einer besseren Quote aus der Fernwurfzone bedurft. Mit zunehmender Spieldauer versuchten es die Vampires vermehrt über den Kreis, allerdings ohne jeden Erfolg. Entweder waren die Pässe zu ungenau, oder der Ball wurde nicht gefangen. Auch in Überzahl fanden die Vampires kein probates Mittel gegen die deutlich aggressivere Deckung der HSG. Nicht von ungefähr roch es beim 15:21 zur Pause auch schon nach der Vorentscheidung. Dieser Eindruck wurde in der zweiten Hälfte trotz des kurzen Aufbäumens verfestigt. Kohls: „Positiv war, dass wir in der zweiten Hälfte an uns geglaubt haben. Das war wichtig für die nächsten schweren Spiele.“

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