Oytens TT-Herren feiern 9:4 in Westercelle / Lob für Ersatzspieler Gebbert

Letzte Zweifel nahezu beseitigt

Belohnte sich für eine starke Vorstellung: Oytens Youngster Vincent Vogel. Foto: wes

Oyten – Im Auswärtsspiel beim VfL Westercelle präsentierte sich TT-Landesligist TV Oyten von seiner besten Seite. Obwohl die Gäste mit Oliver Helming und Rüdiger Sachs gleich auf zwei Akteure verzichten mussten, feierten sie einen überraschend deutlichen 9:4-Erfolg beim Tabellenvierten.

Im Vorfeld hätten die Oytener in Anbetracht der personellen Situation ein Unentschieden sofort angenommen. Doch die Gäste erwischten einen guten Start und überzeugten in den Doppeln auf ganzer Linie. Peter Igel und Franz König hatten beim 11:9, 11:7, 11:5 überhaupt keine Probleme mit Bruns/Semke-Pukaß. Vincent Vogel und Dirk Chamier von Gliszczynski bezwangen den Ex-Oytener Julius Feldt und Viet Nguyen in vier Sätzen. Arne Fichtner und Ersatzspieler Thomas Gebbert verpassten bei ihrer Fünf-Satz Niederlage den perfekten Start. Zwar glich der VfL durch einen hart erkämpften 3:1-Erfolg von Julius Feldt gegen Vincent Vogel aus, doch Igel ließ Bruns nicht den Hauch einer Chance. Westercelles Dümeland zeigte Oytens König, dass er nicht ohne Grund als einer der stärksten Spieler des mittleren Paarkreuzes zählt und wahrte durch das 3:1 seine bis dato weiße Weste. Chamier von Gliszczynski brachte den TVO aber wieder mit 4:3 in Führung. Diese baute das untere Paarkreuz auf 6:3 aus. Arne Fichtner ließ Semke-Pukaß verzweifeln und Gebbert triumphierte dank Kampfgeist und Nervenstärke nach einem 1:2-Rückstand noch mit 11:6 im fünften Satz über Nguyen. „Das war eine super Straßenspieler-Performance von Thomas“, lobte Igel. Als dann Igel selbst auch noch Feldt besiegte („Hatte ein fifty fifty Spiel erwartet, sodass der klare Sieg schon überraschend war“) und sich Vogel für eine starke Vorstellung mit einem 11:5 im fünften Satz über Bruns belohnte, war beim 8:3 die Vorentscheidung geschafft. Daran änderte auch das 1:3 von Chamier von Gliszczynski gegen Dümeland nichts, da König im Anschluss durch ein 3:2 über Rösch für den 9:4-Endstand verantwortlich zeichnete. „Damit sollte der Klassenerhalt eigentlich geschafft sein, da Ritterhude verloren hat“, stellte Igel zufrieden fest. „Sobald er dann rechnerisch sicher ist, bin ich dann nicht mehr dabei und versuche den Ellbogen schmerzfrei zu bekommen. Denn ich kann nicht dauerhaft mit Schmerztabletten spielen“, merkte Igel abschließend an.  bdr

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