In Genk auf den Plätzen 15 sowie 21

Leon Bauchmüller lässt Federn – und verpasst Top Ten

Leon Bauchmüller, Kart-Pilot aus Bendingbostel, auf der Strecke.
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Nach starkem Qualifying in den Finalrennen nicht so weit vorne wie erhofft: Leon Bauchmüller aus Bendingbostel belegte in Genk die Plätze 15 und 21.

Bendingbostel – Die Top Ten knapp verpasst – aber dennoch gepunktet: Leon Bauchmüller aus Bendingbostel zeigte sich beim „Halbzeitrennen“ in der Deutschen Junioren-Kart-Meisterschaft (DJKM) kämpferisch und ergatterte auch Punkte. Am Ende standen die Plätze 15 und 21.

Auf der internationalen Rennstrecke im belgischen setzte der Pilot aus dem Kreis Verden seinen starken Trend fort und gehörte nach den Vorläufen zu den Kandidaten auf die ersten zehn Plätze. In turbulenten Finalrennen musste er jedoch etwas Federn lassen.

In diesem Jahr konzentriert sich Leon Bauchmüller auf die höchste deutsche Kartrennserie. Ein Feld aus 130 Fahrerinnen und Fahrer trat nun in Belgien an. Die 1360 Meter lange Strecke in Genk war das einzige Auslandsgastspiel der DJKM. Der Bendingbostler hatte sich bereits vorher auf die Herausforderung gefreut: „Ich mag die Strecke sehr und möchte eine gute Leistung abliefern.”

Im ersten Finalrennen muss Leon Bauchmüller über die Wiese

Entsprechend gut war auch der Start: Mit Position 13 im Qualifying hatte er eine prima Ausgangslage und wusste diese auch in seinen Vorläufen zu verteidigen. „Ich fühle mich sehr wohl und habe beide Läufe im Bereich der Top Ten beendet. So darf es gerne weitergehen”, war der Fahrer des Teams Solgat Motorsport zufrieden.

Die Finalrennen boten nochmals viel Spannung. Im ersten Durchgang gehörte Leon Bauchmüller zu einer Verfolgergruppe und lieferte sich rundenlange Duelle mit seiner Konkurrenz. Wenige Runden vor dem Ziel kämpfte er um Platz zehn, dabei musste der Pilot jedoch auch einmal über die Wiese ausweichen und verlor an Boden. Mehr als Platz 15 lag danach nicht mehr drin.

Regen und technische Probleme im zweiten Rennen

„Das war ein aufregendes Rennen. Man hatte keine Sekunde Zeit Luft zu schnappen. In jeder Kurve wurde um die Positionen gekämpft, dabei kann es auch mal zu kleineren Kontakten kommen. Letztlich bin ich mit meiner Leistung aber zufrieden”, fasste der Förderpilot des ADAC Weser-Ems e.V. zusammen.

Zum zweiten Finale wurde es im Vorstart hektisch. Einsetzender Regen zwang die Teams zum Ummontieren der Reifen. Auf nasser Strecke kam Leon nicht perfekt in seinen Rhythmus und kämpfte gleichzeitig noch mit technischen Problemen. Letztlich überquerte er die Ziellinie auf dem 21. Platz. „Vom Start weg war ich nicht zufrieden. Wenn wir aber das Rennen außen vorlassen, blicke ich auf ein gutes Wochenende zurück. Ein großer Dank an meine Unterstützer, die meinen Einsatz in der DJKM möglich machen”, gibt sich der Niedersachse positiv gestimmt.

In sechs Wochen geht es für Leon Bauchmüller weiter. Dann startet das vierte Rennwochenende der DJKM unweit entfernt von Zwickau in der Arena E in Mülsen.

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