Rod Laver bei Fünfjährigen Neunter

WM der jungen Dressurpferde: Lena Stegemann zieht ins Finale ein

Lena Stegemann und Rod Laver bei der Dressur WM in Verden.
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Auf dem Weg ins Finale: Lena Stegemann und Rod Laver überzeugten als Neunte und hoffen für Sonntag noch auf eine Steigerung.

Wie erhofft den Sprung ins Große Finale am Sonntag geschafft: Lena Stegemann und Rod Laver vom Feldmannshof überzeugten am Donnerstag bei der WM der jungen Dressurpferde in Verden in der Quali der Fünfjährigen als Neunte.

Verden – Bei der Weltmeisterschaft der Jungen Dressurpferde in Verden stand am Donnerstag zunächst die Qualifikation für die Fünfjährigen im Fokus. Mit dabei waren auch Lena Stegemann vom RV Kirchwalsede und Hengst Rod Laver, der den Feldmannshof von Esther Maruhn in Bellen bei Rotenburg repräsentiert. Das Paar hatte erst vor Kurzem beim Bundeschampionat in Warendorf eine eindrucksvolle Performance abgeliefert und im Finale den dritten Rang belegt. Nun stand es also in Verden vor der Königsdisziplin – der Weltmeisterschaft.

In der Qualifikation überstrahlte die Darbietung der deutschen Eva Möller alle anderen Paare. Mit dem Hannoveraner Hengst Danciero (Dancier x MV Füchtels Floriscount) kam sie insgesamt auf eine Wertung von 96,6 Prozent und erzielte im Galopp sogar die Höchstnote 10, die in den seltensten Fällen vergeben wird. Mit ihrem zweiten Pferd Global Player, einem Oldenburger von Grand Galaxy Win überzeugte Eva Möller ebenso und erreichte 95 Prozent.

Eva Möller siegt mit Danciero

Die 35-jährige Lena Stegemann und Rod Laver durfte sich als vorletztes Paar der fachkundigen Jury bestehend aus Susanne Baarup, Sharon Rode, Maria Colliander und Elke Ebert, stellen. Lena Stegemann erzielte nahezu die Höchstnote für den Schritt (9,5) und den Galopp (9). Insgesamt kam sie mit Rod Laver, Sohn von Rock Forever, auf eine Wertung von 88,2 Prozent. Diese Leistung war gleichbedeutend mit Rang neun und somit auch der Qualifikation für das Große Finale am Sonntag.

Siegten in der Qualifikation bei den Fünfjährigen: Eva Möller und Danciero.

„Es war unglaublich aufregend für mich, in diese Arena in Verden einzureiten. Das ist schon ein besonderes Gefühl, die deutschen Farben bei der WM vertreten zu dürfen. Der Ritt heute war gut, aber nicht in allen Einzelheiten sehr gut. Der Hengst zog nicht genug nach vorne. Und ich weiß jetzt auch warum. Diese Unstimmigkeit muss ich im Finale am Sonntag abstellen. Es ist also noch Luft nach oben. Da kann noch mehr passieren“, so die 35-jährige Lena Stegemann im Anschluss an die Prüfung auf Nachfrage dieser Zeitung.

Insgesamt beeindruckte die deutsche Auswahl aber nicht nur dank Eva Möller. Neben ihr und Lena Stegemann sicherten sich auch Hannah Laser und Damaschino, Sandra Kötter und La Traviata, Leonie Richter und Francis Drake sowie Stefanie Wolf und Belvedere den direkten Finaleinzug.

João Pedro Moreira im Kleinen Finale der Sechsjährigen top

Rund um Rod Laver blickt man nun mit Spannung auf das Große Finale am Sonntag. „Im Finale haben Rod und Lena alle Chancen, das Blatt zu wenden. Beide haben heute schon eine hohe Note (8,82) bekommen. Wenn die Unpässlichkeiten wegfallen, kann es am Sonntag knallen“, so Esther Maruhns Lebensgefährte Hans Richelshagen.

Im Kleinen Finale der sechsjährigen Pferde setzte sich am Donnerstag João Pedro Moreira aus Portugal mit dem Oldenburger Hengst Fürst Kennedy und einer Wertung von 85,6 Prozent durch. Ebenfalls noch eine Chance auf Gold, Silber oder Bronze erhielten Urte Balciunaite (Litauen) und Merita Hagren (Finnland).

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