Bei 6. ADAC Cimbern Rallye Zehnter in Division 4

Christian Lemke zieht kein Ass im Reifen-Poker

Christian Lemke aus Dörverden hatte bei der 6. ADAC Cimbern Rallye Pech im Reifenpoker – statt des angekündigten trockenen Wetters ging es über eine nasse Piste.
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Dunkle Wolken über Süderbrarup: Christian Lemke aus Dörverden hatte bei der 6. ADAC Cimbern Rallye Pech im Reifenpoker – statt des angekündigten trockenen Wetters ging es über eine nasse Piste.

Dörverden – Im Reifen-Poker weit entfernt vom Gewinn des Jackpots: Christian Lemke aus Dörverden, Förderfahrer des ADAC Weser-Ems, landete zusammen mit Beifahrer Jan-Eric Bemmann bei der 6. ADAC Cimbern Rallye in Süderbrarup in Schleswig-Holstein auf dem zehnten Rang in der Division 4 und dem 24. Gesamtplatz.

„Wieder einmal haben wir sehr viel gelernt und werden alle neuen Erfahrungen mitnehmen,“ zog Lemke trotzdem noch ein positives Fazit seines zweiten National A-Laufes in diesem Jahr – es war ein spannendes und letztlich für das Duo auch ein erfolgreiches.

Nach dem Abfahren aller rund 90 Wertungsprüfungskilometer fiel für den ersten Piloten des 93 teilnehmerstarken Feldes der Startschuss. Voller Vorfreude, jedoch auch mit Respekt, fuhr das Dörverdener Team die ersten drei Wertungsprüfungen und konnten sich schnell wieder mit dem Auto vertraut machen. In Süderbrarup fand auf dem Marktplatz der 30-Minuten-Service nach der Wertungsprüfung 3 mit Reifenwechsel und Tanken statt.

Lemke und Bemmann lassen sich vom Wetterradar täuschen

„Uns war von Anbeginn klar, dass die anderen 17 Teams unserer Division 4 es uns nicht leicht machen würden, weshalb wir gegen die erfahrenen Teams Knacker/Flores-Trigo und vielen dänischen Teams unseren Speed erhöhen mussten“, berichtet Lemke. Lange Wertungsprüfungen (WP), diverse Sprungkuppen und tückische Abzweige standen im hohen Norden auf dem Aufschrieb seines Beifahrers Jan-Eric Bemmann. Den Aufschrieb hatten die Beiden den Straßenverhältnissen und den möglichen Wetterkapriolen vorsorglich angepasst.

Die Veranstaltung wurde somit zum Reifen-Poker, kurz vor dem Start zur WP1 wurde massiver Regen gemeldet – und Lemke/Bemmann entschieden sich am Vormittag für die „Regenreifen-Variante“. Beim Start der WP1 angekommen, war von Regen keine Spur mehr, die Straßen waren schnell abgetrocknet und somit hatte das Team aus dem Kreis Verden mit den weicheren Regenreifen nicht den nötigen Grip.

Bei unberechenbarem Wetter – Sonne und Regen im launischen Wechsel – stand in den ersten drei WP’s ein Platz im Mittelfeld der Division 4 zu Buche. „Im ersten Service musste nunmehr die Entscheidung der Reifenwahl für die nächsten drei WP’s getroffen werden. Wir entschieden uns für die trockene Variante, da laut Wetterradar der Nachmittag regenfrei sein sollte“, so Lemke. Nach pünktlichem Stempeln ging es in die WP 4. Doch mit der Erwartung auf eine trockene Strecke hatten die Dörverdener mit Rosinen gehandelt: Das Wetter machte, was es wollte. Es fing an zu regnen und die Reifenwahl war wieder nicht die Richtige.

Mehrere tausend Zuschauer säumen Rundkurs in Süderbrarup

Es gab keine Verbesserung, sondern eher das Pech, im „Rundkurs“ der WP6 auf Teams aufzufahren und wichtige Zeit zu verlieren. Ein Überholmanöver in WP6 war fast unmöglich, da die Enge der Straßen dies nicht zuließ oder es zu gefährlich war. Lemke: „Als Highlight der Veranstaltung muss man jedoch den Rundkurs der WP7 direkt in Süderbrarup werten. Mehrere tausend Zuschauer säumten den Kurs und bildeten somit für uns den würdigen Abschluss der Veranstaltung.“ Am Ende belohnte sich das Team noch mit dem zehnten Rang in der Division 4 und einem 24. Platz im Gesamtklassement.

„Wir warten mit Vorfreude auf unseren nächsten Start im ADAC Opel-e Rally Cup dieser Saison. Die Vorfreude auf die Rallye Hinterland am nächsten Sonnabend ist groß. Die anspruchsvolle Region um Dautphetal lernte ich schon als Fahrer kennen und werde versuchen, auch diese Herausforderung souverän zu meistern“, analysiert der 20-jährige Lemke.

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