Leilo-Nachfolger bei Landesligist Verden fix / „Es reizt mich, was zu bewegen“

Lindhorst hat Lust auf den FC

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Jetzt ist klar, was auf ihn zukommt: Sascha Lindhorst wird im Sommer neuer Trainer beim Fußball-Landesligisten FC Verden 04.

Verden - Von Ulf von der Eltz. Es hat nur eine Woche gedauert – und der FC Verden 04 hat den Nachfolger für den im Sommer ausscheidenden Ziad Leilo gefunden: Sascha Lindhorst wird Trainer beim Fußball-Landesligisten.

„Ich habe vor allem zu Beginn der Vorbereitung nach der Winterpause dieses Kribbeln verspürt und jetzt wieder richtig Lust“, erklärte der 45-Jährige am Dienstag auf Nachfrage. Im vergangenen Sommer hatte Lindhorst seine fünfjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem FSV Langwedel-Völkersen beendet und eine Pause eingelegt. Nach der Besiegelung der Trennung von Leilo waren die Allerstädter auf den Heilerziehungspfleger zugegangen. Henning Breves, 2. Vorsitzender: „Ich kenne Sascha von früher, er hat in Brunsbrock und Langwedel gute Arbeit geleistet. Wir denken, dass er richtig gut zu uns passt. Außerdem stand er auf der Liste ganz oben.“

Dass beide Seiten schnell zueinander gefunden haben, ist für Lindhorst keine Überraschung: „Verden ist eine gute Adresse. Ich habe den Verein immer verfolgt, nachdem ich vor 20 Jahren als Spieler weggegangen war. Klar auch, dass er während seiner Schaffenspause viele Partien des FC verfolgt und eine Menge Potenzial gesehen hat: „Eine gute Truppe in der Mischung zwischen Routine und engagierten, jungen Akteuren. Da ist vieles möglich, es reizt mich einfach, etwas zu bewegen.“ Stück für Stück will der künftige Coach die Mannschaft verbessern, wenngleich er betont: „Ziad hat mit dem Aufstieg und dem oberen Platz prima Arbeit abgeliefert. Die fortzusetzen, sehe ich als große Herausforderung.“

Zunächst geht es nun an die Zusammensetzung des Teams um den neuen Chef auf der Bank. Breves: „Wir nehmen die Gespräche mit den Co-Trainern Marco Wahlers und Sebastian Koltonowski, Torwarttrainer Hilmar Knolle sowie Betreuer Matthias Mahnke auf.“ Danach steht die Kaderplanung an. Erster Wunsch des Völkersers Lindhorst: „Möglichst viele Kicker will ich halten, die Mischung sollte bestehen bleiben.“

Nebenbei wird auch der B-Schein erworben, den er in seiner Pause in Angriff genommen hat. Ende Mai dürfte auch hier Vollzug gemeldet werden.

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