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Leichtes Achimer Schaulaufen bei Rosilius-Rückkehr in Verden

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Von: Björn Lakemann

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Verdens Rückraumharpunist Kevin Bröcker (am Ball) war von der SG-Deckung kaum in den Griff zu bekommen. Dennoch verlor die HSG klar.
Verdens Rückraumharpunist Kevin Bröcker (am Ball) war von der SG-Deckung kaum in den Griff zu bekommen. Dennoch verlor die HSG klar. © Albrecht

Handball-Landesligist SG Achim/Baden II fuhr auch im Derby bei der HSG Aller-Verden einen deutlichen Sieg ein, kam zu einem mühelosen 40:25 in der Reiterstadt und bleibt damit weiter ungeschlagen.

Verden/Achim – Am Tag der Rückkehr von Janik Rosilius, der vor der Spielzeit von der HSG Verden-Aller zur SG Achim/Baden II wechselte, hatte der neue Landesliga-Tabellenführer wahrlich keine Probleme. Die Achimer siegten leicht und locker mit 40:25 (23:12) – ein Klassenunterschied wurde deutlich.

Dennoch war Verdens Trainer Oliver Schaffeld nicht unzufrieden: „So schlecht haben meine Jungs ihre Sache gar nicht gemacht. Der Break war natürlich die Rote Karte gegen Juri.“ Was war passiert? In der 44. Minute hatte Verdens Wolkow den SG-Mann Jan Ohlhorst beim Stande von 21:27 übel gefoult und die Schiedsrichter Lüthje/Meiners (TV Oyten) zückten unverzüglich den Karton. „Das war einfach zu viel. Ich bin übermotiviert in den Zweikampf gegangen. Rot war berechtigt – ich habe gar nicht erst diskutiert“, so der Verdener auf Nachfrage.

Der Spielauftakt stand ganz im Zeichen der Gäste, die schnell ein 7:3 (8.) durch Janik Rosilius, der noch in Vorsaison für die Allerstädter seine Tore warf, erzielt hatten. „Gegen meine alten Mannschaftskollegen zu spielen war schon was Besonderes. Ich hatte schon vorher ein gutes Gefühl“, so der Dauelser, der die kürzeste Anreise der Gäste hatte. Die Oberliga-Reserve zog weiter gnadenlos ihren Stiefel durch, beim 20:9 (25.) durch Max Schirmacher roch es nach einer herben Klatsche für das Kellerkind aus Verden.

Doch die Allerstädter entdeckten den Kampf und verkürzten durch Achim/Badener Zurückhaltung auf 21:27. Dann erwies Wolkow seinem Team allerdings einen Bärendienst. „Ein Pflichtsieg – und es hat noch längst nicht alles geglänzt“, hakte SG-Trainer Thorben Schmidt-Bonheur den sechsten Sieg im sechsten Spiel schnell ab. Als einziges verlustpunktfreies Team ist der Aufstieg in die Verbandsliga keine Utopie. Aufseiten der Verdener präsentierte sich einzig Rückraumschütze Kevin Bröcker in Top-Verfassung und ließ es gleich 14-mal im Gehäuse von Hendrik Obermeyer und Mika Meinken klingeln. Auch Kreisläufer Friedrich „Fritz“ Fröhling wusste in seiner ersten Partie für das Schaffeld-Team zu überzeugen.

Tore HSG Verden-Aller: Bröcker (14/5), Fröhling (3), Wischmann (3), Burau (1), Genee (2), M. Janik (1), Otto (1).

Tore SG Achim/Baden II: Meyer (9/4), Rosilius (6), Kahl (5), Zschorlich (5), Wilkens (3), J. Seliger (3), Schirmacher (3), Albers (2), Fastenau (2), Dumke (1), Ohlhorst (1).

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