Lastruper Springreiter gewinnt gestern den Großen Preis der VER-Dinale

Stevens‘ Taktik geht auf

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So sehen Sieger aus: Der Lastruper Mario Stevens und sein zehnjägriger Fuchswallach Brooklyn.

Verden - Von der VER-Dinaleberichten Frank von Staden und Jürgen HonebeinEr kam, sah und siegte am Ende etwas glücklich: Der 32-jährige Lastruper Mario Stevens gewann gestern Abend den Großen Preis der VER-Dinale, eine Drei-Sterne-Springrüfung der Klasse S, mit seinem zehnjährigen westfälischen Fuchs-Wallach Brooklyn.

Für das Duo, das in einer neun Paare starken Siegerrunde ohne Fehler (0/33,75) blieb, war es der erste gemeinsame GP-Sieg überhaupt. Zweiter wurde der Harsumer Friso Bormann auf den Hannoveraner-Wallach Crazy Cato (0/34,00).

Das Siegerpaar – Stevens entschied sich erst kurzfristig für einen Start mit Brooklyn – konnte damit 3000 Euro Prämie mit auf die Heimreise nehmen, für Bormann gab es noch 2500 Euro. Als erfolgreichster Turnierreiter wurde allerdings Toni Haßmann (RV Lienen) ausgezeichnet.

Verden war wahrlich ein Jahresauftakt nach Maß für Stevens, seit 2013 Aktivensprecher der Springreiter. Und in 2015 scheint er noch einiges vor zu haben. So ließ der im Jahr 2014 in den deutschen B2-Kader berufene Reiter mit einem leichten Augenzwinkern durchblicken: „Am Samstag war der Bundestrainer hier in Verden und hat sicher gesehen, dass ich schon sehr gut in Form bin. Nach oben geht ja immer noch was – vielleicht auch mal eine WM-Nominierung!“

VER-Dinale Teil I

Dass Stevens momentan glänzend beritten ist, bewiesen schon seine Vorstellungen in den Tagen zuvor. Im Großen Preis gestern gab er später aber unumwunden zu, dass er mit seinem vierbeinigen Partner auch sehr viel Glück hatte: „Wir sind als fünftes von neun Paaren gleich in die Offensive gegangen, haben aber nichts Verrücktes gemacht. So haben wir die restlichen Mitbewerber gut unter Druck gesetzt und vielleicht auch zu dem ein oder anderen Fehler gezwungen.“

VER-Dinale Teil II

So wie Altmeister Dirk Klaproth. Der Einbecker ging als vorletzter Starter in den Parcours, ritt die engsten Wenden und ging bis zum Schluss volles Risiko – das letztlich nicht belohnt wurde. Zwar wies er am Ende die bessere Zeit (33,13) als das Siegerpaar auf, doch am letzten Hindernis verbuchte er mit dem bereits 16-jährigen Hannoveraner Hengst Graf Moritz noch vier Strafpunkte.

Insgesamt 34 Aktive führten ihre Pferde im ersten Umlauf durch den doch recht anspruchsvollen Parcours, der mit 14 Hindernissen und einer dreifachen sowie zweifachen Kombination gespickt war. Nur ganze sechs Paare blieben ohne Abwurf. Stevens: „Der Parcours war schwer aber fair. Doch genau so soll es sein. Die Verdener haben wieder alles richtig gemacht!“

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