Langwedel-Völkersen kann mit 2:2 gegen Visselhövede aber zufrieden sein / Viele Ausfälle

Lindhorst-Elf bringt 2:0-Führung nicht ins Ziel

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Im Anflug auf das 1:0 ist in dieser Szene Langwedels Yannick Braatz, der auch das 2:0 für seine Farben erzielte.

Kreis-Verden - Von Frank von Staden. Langwedel Kreis-Verden - Von Frank von Staden. Ein Dreier zum Saisonauftakt, das war das große Ziel des FSV Langwedel-Völkersen im Heimspiel gegen den VfL Visselhövede. Am Ende aber konnten die Gastgeber eine 2:0 (1:0)-Führung nicht über die Linie retten, musste sich noch mit einer Punkteteilung beim 2:2 zufrieden geben.

„Letztlich kann ich mit diesem Ergebnis aber leben. Denn aufgrund unserer engen Personalsituation hatten wir doch gerade im Mittelfeld arge Defizite. Zudem war die 2:0-Führung schon ein wenig schmeichelhaft, hatte Vissel doch schon einige gute Einschussmöglichkeiten gehabt. Kompliment in dieser Hinsicht an unseren Schlussmann Patrick Mannig, der uns gerade im ersten Abschnitt im Spiel gehalten hat“, konstatierte da nach dem Abpfiff FSV-Coach Sascha Lindhorst. Auch sein Pendant Joachim Keck war mit dem einen Zähler nicht unzufrieden: „Nach 0:2-Rückstand muss man das sein. Wir haben uns trotz der hohen Temperaturen gequält und uns dafür auch belohnt!“

Vor allem im zentralen Mittelfeld klafften gestern Nachmittag doch arge Lücken bei den Hausherren, die gleich sieben Stammkräfte ersetzen mussten. Dennoch durften sie früh die Führung durch Yannick Braatz bejubeln, der in der 4. Minute eine feine Ernst-Hereingabe per Kopf verwerten konnte. Danach aber lief nicht mehr ganz so viel beim FSV, war Ballsicherung oberstes Gebot. Bei überschaubarem Tempo stand bis zum Pausenpfiff Patrick Mannig im Mittelpunkt, der gleich mehrere Male glänzend gegen Mariusz Szymanski oder auch dem Ex-Ottersberger Patrick Peter – er war Dreh- und Angelpunkt bei den Gästen – agierte und so seine Farben eine knappe Pausenführung garantierte.

Nach dem Wechsel installierte Lindhorst dann Außen Daniel Throl zentral. Das 2:0 aber leitete Bastian Heimbruch ein, der den durchstartenden Yannick Braatz mustergültig einsetzte (62.). Als dann aber Nils Lüning der Anschluss gelang (75.), witterte der VfL noch einmal Morgenluft, warf nun alles nach vorn. Was sich fast gerächt hätte, doch einen Heber nach Konter setzte Throl übers Gehäuse. Im erweiterten Gegenzug dann der nicht unverdiente Ausgleich (83.). Mit einem Sonntagsschuss aus 20 Metern in den Knick ließ Marcel Fischer sein Team doch noch jubeln.

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