Langwedel-Völkersen besiegt Stemmen

Dondelinger reagiert am schnellsten – 3:2

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Matchwinner: Philipp Dondelinger (links, gegen Stemmens Kapitän Beckmann) schoss das 3:2 für Langwedel.

Kreis-Verden - Von Ulf von der Eltz. LangwedelKreis-Verden - Von Ulf von der Eltz. Der TV Stemmen bleibt ein gern gesehener Gast im Landkreis Verden: Nach dem 6:5-Erfolg des TSV Ottersberg II vom vergangenen Mittwoch gelang am Sonntag auch dem FSV Langwedel-Völkersen ein 3:2 (2:2) im Duell der Fußball-Bezirksliga. Coach Benjamin Nelle atmete angesichts der drei wichtigen Punkte durch: „Es war ein offenes Spiel, beide hätten einen Punkt verdient gehabt. Endlich haben wir mal unsere Chancen genutzt, nachdem wir zuletzt etwas nachlässig damit umgegangen sind.“

Auf der anderen Seite kauerten die Stemmer Verantwortlichen enttäuscht auf ihrer Bank, zumal sie in den letzten 18 Minuten in Überzahl nichts mehr zustande brachten. Niklas Penczek hatte Gelb-Rot gesehen, als er nach dem Pfiff von Schiri Sören Kubica (Schwanewede) den Ball noch ins Tor gelupft hatte (74.). TV-Co-Trainer Helge Witt fand als erster passende Worte: „Das Zweikampfverhalten hat nicht gepasst, wir agierten nicht clever genug. Außerdem schwächte uns die Tatsache, dass wir verletzungsbedingt in Martin Illinger nur eine Spitze zur Verfügung hatten.“

In der ersten Viertelstunde waren die Langwedeler wacher und führten durch Louis Gehrke mit 1:0 – der Mittelfeldmann schoss nach abgewehrtem Angriff aus 16 Metern mitten ins Tor (14.). Lange konnte sich die Nelle-Elf jedoch nicht freuen, nur zwei Minuten später glich Stefan Ehrke nach feinem Angriff über rechts und Flanke von Marcel Könemann zum 1:1 aus. Und schon in der 22. Minute gelang Illinger nach Grun-Freistoß das 2:1 für Stemmen. Die Gäste blieben mit schnellen Angriffen gefährlich, aber den nächsten Treffer bejubelte der FSV: Penczek markierte mit geschicktem Schlenzer über Keeper Jeschke das 2:2 (38.).

Die Entscheidung fiel bereits zwei Minuten nach der Pause: Philipp Dondelinger reagierte nach Emrah Tavans Flanke, die von Gehrke verlängert wurde, am schnellsten und hob die Kugel zum 3:2 in die Maschen. Fortan verwaltete Langwedel die Führung, setzte auf Konter. „Die Arbeit gegen den Ball war aber gut“, befand Nelle. Da Stemmen nun zwar fast ständig im Vorwärtsgang war, aber nicht mehr gefährlich wurde, brachte die Heimelf den Dreier über die Zeit. Lediglich Illinger mit zwei Kopfbällen gelang noch Torannäherung. Selbst die Überzahl nach der unnötigen Ampelkarte von Penczek nutzte das Schreiber-Team nicht mehr.

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