Landesligist lässt beim 2:3 gegen Cuxhaven zu viele Chancen ungenutzt / „Sind doch selber Schuld“

Verden 04 bringt sich um den Lohn

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Auch Mirco Temp kam gegen Cuxhaven nicht wie gewohnt zum Zuge.

Verden - Von Kai Caspers. Kurz vor Ende der Partie in der Fußball-Landesliga gegen Eintracht Cuxhaven gab es bereits die ersten negativen Sprüche. „Für uns hat damit der Abstiegskampf begonnen“, konnte sich ein Fan des FC Verden 04 nach der unnötigen 2:3 (0:1)-Niederlage nicht verkneifen.

Auch wenn diese Aussage sicher nicht ganz ernst gemeint war, sollten die Verdener so schnell wie möglich wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Schließlich wartet das Team von Ziad Leilo nach dem überzeugenden Start seit vier Spieltagen auf einen Sieg. „Wir sind doch selber Schuld. In der ersten Halbzeit hatten wir doch genügend Chancen um das Ding für uns zu entscheiden. Wenn Cuxhaven mit fünf Stück nach Hause fährt, dürfen die sich nicht mal beschweren. Die wussten doch selber nicht, warum sie zur Pause geführt haben“, war Leilo völlig bedient ob der Niederlage. „Der Mannschaft kann ich überhaupt nichts vorwerfen“, gab der FC-Trainer zu verstehen.

Dabei hätte es einiges gegeben, was Leilo hätte bemängeln können. Angefangen bei der Chancenverwertung. Die war schlichtweg katastrophal. Schon in der dritten Minute vergab Steen Burford die Führung, als er nach einem Freistoß von Philipp Breves und anschließender Parade von Eintracht-Keeper Glüsing das Leder aus kürzester Distanz nicht über die Linie brachte. Erneut Burford (19.) aus drei Metern sowie Sebastian Koltonowski (19.) brachten den FC-Anhang zur Verzweiflung. Auch Jonathan Schmude traf völlig frei (34.) nur den Gäste-Torhüter. Zu allem Überfluss resultierte das 0:1 (38.) aus einem unglücklichen Eigentor von Marco Wahlers. Bemängeln können hätte Leilo auch das naive Defensivverhalten seines Teams beim 0:2 (59.), als eine Körpertäuschung des überragenden da Silva Oliveira genügte, um Garcia-Parrachon in Szene zu setzen. Zwar verkürzte Burford nach toller Einzelaktion von Mirco Temp nur zwei Minuten später auf 1:2 und gelang Marco Wahlers mit einem sicher verwandelten Strafstoß (80.) sogar noch der Ausgleich zum 2:2, aber auch das sorgte nur kurzfristig für Begeisterung. Denn erneut ließen sich die Gastgeber auf der linken Abwehrseite von da Silva Oliveira düpieren und dessen Pass nutzte Rohwedder zum 2:3-Endstand (88.). Dabei hatte das Momentum zu diesem Zeitpunkt klar auf Seiten der Verdener gelegen. Das wusste auch Leilo. „Da müssen wir dann cleverer agieren und auch mal mit einem Punkt zufrieden sein“, war von ihm letztlich dann doch so etwas wie ein Vorwurf zu hören. Und den musste sich die Mannschaft auch definitiv gefallen lassen.

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