Landesliga: Verden-Aller will endlich auswärts punkten / Panitz bangt um Marin Wrede

Schaffeld: „Müssen mit den Kräften haushalten“

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Noch ist nicht sicher, ob Daverdens Trainer Thomas Panitz (rechts) in Sottrum auf Marin Wrede zurückgreifen kann.

Verden - Langsam wird es Zeit, dass die Handball-Landesligisten HSG Verden-Aller und der TSV Morsum ihre fatale Auswärtsschwäche ablegen. Deutlich besser in fremden Hallen läuft es indes für den Tabellenzweiten TSV Daverden und die SG Achim/Baden II.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen II - HSG Verden-Aller (So., 16 Uhr). Richtungsweisendes Duell für die Verdener um Teamsprecher Oliver Schaffeld: Beim Vorletzten sollen endlich die ersten Punkte in der Fremde geholt werden. Allerdings steht den Gästen einmal mehr nicht der gesamte Kader zur Verfügung. „Von daher müssen wir etwas mit unseren Kräften haushalten“, verweist Schaffeld auf das Fehlen von Christian Bieck (Fußverletzung) und Lukas Konradt (in Malaga).

TSV Altenwalde - TSV Morsum (Sbd., 16.30 Uhr). Im ersten Heimspiel gelang dem TSV Morsum mit 33:28 gegen den jetzigen Gegner der ersehnte erste Erfolg. Ob jedoch der Auswärtsknoten für das Team von Trainer Gerd Anton ausgerechnet beim heimstarken TSV Altenwalde aufgeht, darf bezweifelt werden.

ATSV Habenhausen III - SG Achim/Baden II (So., 17.30 Uhr). In der Hinrunde hatte die SG-Reserve einige Probleme mit Arsten. Zudem gilt es abzuwarten, wie das Team den Verlust von Leitwolf Arne Zschorlich verkraftet. „Da müssen alle etwas enger zusammenrücken“, lautet die Ansage von SG-Trainer Karsten Krone. Nur gut, dass Tobias Naumann wieder fit ist. Zudem soll mit Fabian Kihsing ein weiterer Kreisläufer in die Mannschaft integriert werden. Krone: „Wir müssen auf Tuchfühlung bleiben und am Ende unser Ding machen.“ Fraglich ist der Einsatz von Florian Schacht, der sich mit Rückenproblemen plagt.

TV Sottrum - TSV Daverden (Sbd., 19.30 Uhr). Noch bangt Daverdens Coach Thomas Panitz um den Einsatz von Marin Wrede, der im Training umgeknickt ist. „Sollte er ausfallen, wäre das für uns schon eine erhebliche Schwächung“, weiß Panitz, zumal er ohnehin auf das Keeperduo Michael Mischok (verletzt) und Arne Rode (London) verzichten muss. Gleichwohl hält Daverdens Trainer sein verbliebenes Personal für stark genug, um an der Wieste zu bestehen. „Das wird jedoch nicht einfach, denn irgendwann wird Sottrum seine Talfahrt auch mal beenden“, verweist Panitz auf die Bilanz der Gastgeber von zuletzt 1:9-Punkten. Im Hinspiel hatten die Daverdener beim 29:21 keine Probleme, doch das zählt für Panitz alles nicht mehr, denn er ist überzeugt: „Dieses Mal wird es definitiv enger.“

bjl

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