Landesliga: Teams aus dem Kreis Verden sorgen für Furore / Panitz: „Junge Daverdener integrieren“

Meyer: „Es ist noch ein langer Weg“

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Für Morsums Ingo Ehlers könnte es noch eine harte Rückrunde geben. Fotos (2): bjl

Verden - Von Björn Lakemann. Die aktuelle Saison in der Handball-Landesliga der Männer – sie steht ohne Zweifel ganz im Zeichen der Teams aus dem Kreis Verden. Angeführt wird das Quartett von der SG Achim/Baden II. Das Team von Carsten Meyer hat bislang erst einen Minuspunkt auf dem Konto und damit beste Chancen im Kampf um den Aufstieg. In Lauerstellung liegt der TSV Daverden als Tabellendritter. Ebenfalls im Soll sind die HSG Verden-Aller und der TSV Morsum mit Plätzen in der ersten Tabellenhälfte.

Waren die vorderen Platzierungen der SG Achim/Baden II und des TSV Daverden zu erwarten gewesen, sorgte vor allem die HSG Verden-Aller für eine Überraschung. In der vergangenen Saison noch fast abgestiegen, weist die HSG auf dem sechsten Platz aktuell sogar ein positives Punktekonto auf. Rang sechs. „Nachdem wir in der letzten Spielzeit alles Glück der Welt hatten, befinden wir uns nun definitiv im ruhigen Fahrwasser“, blickt HSG-Coach Jens Haase zufrieden auf die ersten elf Spiele zurück. Zumal seine Mannschaft vor einem Jahr zur gleichen Zeit lediglich vier magere Zähler auf der Habenseite hatte. „Unsere gute Trainingsbeteiligung ist Schlüssel. Ich hoffe, dass ich meine Mannschaft noch weiterbringen kann, um dann eventuell auch eine der Topteams ärgern zu können. Dabei habe ich auch keine Angst vor dem Ex-Nationaltorhüter Michael Krieter“, verdeutlicht Haase vor dem Duell im Januar gegen den Tabellenzweiten HC Bremen.

Deutlich schlechter steht es indes um den TSV Morsum. Zwar liegt der letztjährige Verbandsligist noch auf Platz sieben, doch nun kommen erhebliche personelle Probleme auf das Team von Ingo Ehlers zu. Müssen die Morsumer ohnehin schon immer wieder auf Steffen Fastenau aus beruflichen Gründen verzichten, hat sich nun auch noch Linkshänder Jannis Elfers, der die Torschützenliste mit großem Vorsprung anführt, für den Rest der Saison wegen einem Auslandssemester in Irland verabschiedet. „Auch wenn wir schon zehn Punkte geholt haben, ist noch lange nichts entschieden. Von daher ist es wichtig, dass uns Steffen in den Schlüsselspielen zur Verfügung steht“, hofft Ehlers auf Fastenau. Gleichwohl setzt er auf die Heimstärke, zumal die direkten Konkurrenten aus Sulingen, Altenwalde und Langen noch nach Morsum kommen.

Ganz andere „Sorgen“ hat indes Spitzenreiter Achim/Baden II. „Natürlich haben wir uns die beste Ausgangsposition erarbeitet und würden auch gerne als Erster aufsteigen. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg, da wir immer wieder Spieler an unsere vom Abstieg bedrohte erste Mannschaft abgeben müssen“, weiß Carsten Meyer um die Crux eines Reserveteams. Laut dem SG-Coach hat er zwar die besten Einzelspieler ligaweit um sich versammelt, doch dafür fehlt es für ihn etwas an der Kaderbreite. „Da müssen wir noch nachlegen“, weiß Meyer.

Der TSV Daverden verfügt zweifelsohne über das eingespielteste Team. Nach der vermeidbaren Derbypleite gegen Achim/Baden musste sich der von Thomas Panitz trainierte Tabellendritte lediglich noch in Fredenbeck geschlagen geben. „In Fredenbeck kann man sicher verlieren. Gut ist, dass wir mit Ausnahme der Partie beim HC Bremen alle anderen Topteams noch in eigener Halle erwarten. Außerdem ist die Saison noch lang“, sieht Panitz den Aufstiegszug noch lange nicht abgefahren. „Wir müssen ja nur die Big Points machen. Dennoch ist unser vorrangiges Ziel, dass wir junge Daverdener in unsere Mannschaft integrieren. Und das ist uns bislang auch schon gut gelungen“, erinnert Daverdens Coach unter anderem an die Keeper Sören Schmincke und Arne Rode. „Und wenn dann nebenbei noch der Aufstieg in die Verbandsliga herausspringen sollte – wir hätten sicher nichts dagegen.“

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