Landesliga: Etelsen trifft gleich dreimal Aluminium gegen Elbmarsch / Reiners mit der Entscheidung

2:1 – Pascal Kubiak gibt das Signal

+
Stürmer Maximilian Altevoigt (links) klebte das Pech an den Schuhen. Zweimal scheiterte der Etelser am Aluminium.

Etelsen - Von Kai Caspers. Nach dem verdienten 2:1 (0:0)-Erfolg über Eintracht Elbmarsch wollte sich Bernd Oberbörsch gar nicht so lange mit der Analyse aufhalten, sondern freute sich vielmehr auf einen gemütlichen Grillabend zu Hause. „Spielerisch war das definitiv kein Leckerbissen. Aber dafür haben wir das Glück erzwungen und uns dann an den eigenen Haaren aus dem Sumpf gezogen“, zählten für den Coach des Fußball-Landesligisten TSV Etelsen auch nur die drei Punkte.

Dabei hatte zunächst alles gegen einen Erfolg der Gastgeber gesprochen. Schon in der ersten Halbzeit war auf Etelser Seite von einem geordneten Spielaufbau nicht viel zu sehen. Anstatt den Ball laufen zu lassen, wurde sich entweder in Einzelaktionen verzettelt oder der besser postierte Mitspieler übersehen. Von daher war es auch kein Wunder, dass die erste Chance aus einer Standardsituation resultierte. Nach einer Ecke von Pascal Kubiak traf Christopher Petzold mit seinem Kopfball nur die Latte (20.). Auch Maximilian Altevoigt, er kam in der 30. Minute frei zum Schuss, machte es aus 13 Metern nicht besser – Latte. Als dann auch noch Simon Gloger nach Kubiaks glänzender Vorarbeit einen Ball für die Gäste quasi von der Linie (42.) kratzte, anstatt ihn einfach ins leere Tor zu schieben, war der Frust auf Etelser Seite groß. Nicht so bei Oberbörsch: „Ich habe Simon in der Pause keinen Vorwurf gemacht, sondern ihn dafür gelobt, dass er als Defensivspieler da vorne aufgetaucht ist.“ Nur gut, dass Etelsens Keeper Daniel Büchau quasi im Gegenzug (44.) hellwach war und den Rückstand verhinderte.

Der Auftakt in die zweite Halbzeit – er hätte schlechter jedoch kaum verlaufen können. In der 48. Minute fasste sich Rico Grimm aus gut 30 Metern ein Herz und ließ Büchau, der zu weit vor seinem Tor stand, bei seinem Schuss alt aussehen – 0:1. Danach wurde es hektisch, denn Schiedsrichter Mert Kuybu verweigerte einem klaren Treffer (50.) von Maximilian Jäger die Anerkennung. Dabei war dessen Schuss deutlich hinter der Linie, ehe ihn Gäste-Keeper Nico Fabian zu fassen bekam. „Ob ihn da die Sonne geblendet hat, ich weiß es nicht. Der Assistent hatte jedoch klare Sicht und hätte es anzeigen müssen“, haderte Oberbörsch. Zwei Minuten später scheiterte Altevoigt dann zum dritten Mal am Aluminium. Genug Gründe also, die für eine Niederlage der Etelser hätten sprechen können. Doch die Gastgeber gaben nicht auf und erhöhten noch einmal den Druck. Mit Erfolg. Zunächst traf der überzeugende Kubiak mit einem gefühlvollen Schlenzer zum 1:1 (73.), ehe der eingewechselte Bastian Reiners mit einem Aufsetzer zum 2:1-Endstand (83.) die Mühen der Etelser belohnte.

Das könnte Sie auch interessieren

Weihnachtsmarkt in Nienburg eröffnet

Weihnachtsmarkt in Nienburg eröffnet

IAEA-Chef verteidigt Atomdeal mit dem Iran

IAEA-Chef verteidigt Atomdeal mit dem Iran

Barkeeper: Vom Berufsrisiko Sucht und der Liebe zur Nacht

Barkeeper: Vom Berufsrisiko Sucht und der Liebe zur Nacht

Rohingya sollen zurück nach Myanmar: Wollen sie das?

Rohingya sollen zurück nach Myanmar: Wollen sie das?

Meistgelesene Artikel

Anja Meier überrascht Carina Oldhafer – 8:4

Anja Meier überrascht Carina Oldhafer – 8:4

Oytens Damen chancenlos gegen Habenhausen

Oytens Damen chancenlos gegen Habenhausen

Badens Drittliga-Volleyballer erwarten Sonntag Hörde

Badens Drittliga-Volleyballer erwarten Sonntag Hörde

MTV Langwedel: Carstensen löst WM-Ticket

MTV Langwedel: Carstensen löst WM-Ticket

Kommentare