Landesliga: TSV Etelsen bleibt nach 2:1 über Schneverdingen in der Spur / „Mussten nachlegen“

Doppelpack von Jannis Oberbörsch

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Etelsens Mario Gloger sorgte mit seinen schnellen Vorstößen immer wieder für Gefahr auf Seiten der Gäste.

Etelsen - Von Kai Caspers. Die Erklärung für den 2:1 (1:0)-Erfolg über den TV Jahn Schneverdingen – sie war für Bernd Oberbörsch relativ simpel. „Hagen/Uthlede hat uns mit dem Sieg in Cuxhaven am Sonnabend schon unter Druck gesetzt. Da mussten wir ja nachlegen“, gab der Trainer des Fußball-Landesligisten TSV Etelsen mit einem Schmunzeln im Gesicht zu verstehen.

Ganz so einfach war es jedoch nicht. Und das wusste auch Oberbörsch. „Schneverdingen war der erwartet schwere Gegner. Wir haben zwar nur wenig zugelassen, uns das Leben aber dennoch unnötig schwer gemacht“, haderte Etelsens Trainer etwas mit der Chancenverwertung. Die Gastgeber hatten schwungvoll begonnen, fanden zunächst jedoch nur selten die Lücken in der gut gestaffelten Jahn-Defensive. In der 20. Minute war es dann aber soweit, als Mario Gloger einen Ball von der Mittellinie direkt auf Jannis Oberbörsch weiterleitete. Und der war nicht nur schneller als sein Gegenspieler, sondern ließ auch Gäste-Keeper Dennes Gressmann mit seinem platzierten Schuss keine Abwehrmöglichkeit – 1:0. Die Führung sorgte für zusätzliche Sicherheit im Spiel der Etelser. Kam Mario Gloger in der 35. Minute nach einem vorherigen Kopfball von Bastian Reiners noch einen Schritt zu spät, hätte Kato Tavan nur eine Minute später das 2:0 machen müssen. Wie schon beim Führungstreffer ging es erneut mit einem langen Ball über die linke Seite. Doch dieses Mal hatte Schneverdingens Keeper das bessere Ende auf seiner Seite und parierte gegen Tavan. „Das hätte für Sicherheit gesorgt“, ärgerte sich Oberbörsch.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit reagierte Jahn-Trainer Klaas Rathjen und stellte nicht nur auf ein 4:4:2-System um, sondern brachte mit Natter und Turgut auch die beiden etatmäßigen Spitzen. Und das sorgte zunächst für etwas Verwirrung auf Seiten der Gastgeber. „Darauf mussten wir uns erstmals einstellen“, erklärte Oberbörsch. Nur gut, dass Keeper Daniel Büchau in der 54. Minute nach einem Schuss von Natter auf der Hut war. Genau zum richtigen Zeitpunkt erzielten die Gastgeber das 2:0 (66.). Und wieder war es Jannis Oberbörsch, der eine glänzende Vorarbeit von Bastian Reiners eiskalt verwertete. Dennoch wurde es noch einmal richtig spannend, als eine abgefälschte Flanke bei Schneverdingens Natter landete und der aus kürzester Distanz per Kopf auf 1:2 (75.) verkürzte. Quasi im Gegenzug (76.) hätten die Gastgeber alles klar machen können, doch ein Reiners-Schuss wurde gerade noch von der Linie gekratzt und auch Yannik Funck hatte kein Glück (90.).

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