Landesliga: Daverden zum Gipfeltreffen nach Fredenbeck / SG-Reserve ohne Naumann

Mit jugendlicher Unbekümmertheit zum Hit

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Hofft im Vorfeld die richtigen Worte für das Gipfeltreffen in Fredenbeck zu finden: Daverdens Trainer Thomas Panitz.

Verden - Das Führungsquartett der Handball-Landesliga ist an diesem Wochenende unter sich. Zum absoluten Schlager erwartet der VfL Fredenbeck III den ärgsten Verfolger TSV Daverden und die SG Achim/Baden II empfängt den TV Sottrum. Eher um den Existenzkampf drehen sich die Partie der HSG Verden-Aller beim TV Gut Heil Spaden und des TSV Morsum bei der SG Bremen-Ost.

TV Gut Heil Spaden - HSG Verden-Aller (Sbd., 18 Uhr). Auch wenn die HSG einige personelle Rückschläge zu verkraften hat, haben sich die Gäste die Revanche für das 32:35 aus der Hinrunde auf die Fahnen geschrieben. Allerdings gilt Spaden laut Oliver Schaffeld als heimstark und geht äußerst robust zu Werke. Ein möglicher Schlüssel zum Erfolg sind für den HSG-Rückraumspieler Angriffe über die erste und zweite Welle. Schaffeld: „Wir wollen endlich auswärts punkten.“

SG Bremen-Ost - TSV Morsum (Sbd., 19 Uhr). Nach den vergangenen beiden Heimsiegen konnten die Morsumer zuletzt etwas durchatmen. Jetzt gilt es aber mit dem ersten Erfolg in der Fremde nachzulegen. Noch im Hinspiel gelang dem Team von Coach Gerd Anton beim 35:19-Erfolg ein ganz starker Auftritt. Doch in der Fremde hängen die Trauben für die Morsumer bekanntlich viel höher.

VfL Fredenbeck III - TSV Daverden (Sbd., 17 Uhr). „Wir brauchen schon eine Topleistung, um in Fredenbeck zu bestehen. Aber wenn wir den Ball schnell laufen lassen, sind wir nicht chancenlos“, ist Daverdens Trainer Thomas Panitz überzeugt. Ärgerlich nur, dass mit Daniel Beinker (Skiurlaub) ein Führungsspieler fehlt. Auch Torhüter Michael Mischok wird nach einem Meniskusriss länger ausfallen. Dafür kehrt Arne Rode nach seiner Schulterverletzung zurück. Panitz erwartet hoch motivierte Gastgeber, denn im Hinspiel musste der Tabellenführer die bisher einzige Pleite schlucken. „Wir gehen da mit jugendlicher Unbekümmertheit heran“, hofft Daverdens Übungsleiter auf schnelle Beine.

SG Achim/Baden II - TV Sottrum (Sbd., 17 Uhr). Auch ohne den an der Schulter verletzten Tobias Naumann haben sich die Gastgeber einen doppelten Punktgewinn auf die Fahnen geschrieben. „Wir verfügen über genügend Alternativen im Kader, die für ihn in die Bresche springen können“, weiß SG-Coach Karsten Krone, der sich noch lebhaft an das Unentschieden aus dem Hinspiel erinnert: „Damals haben wir lange Zeit in Führung gelegen, ehe wir dann doch noch den Ausgleich hinnehmen mussten.“ Selbiges passierte der Oberliga-Reserve auch zuletzt gegen Schwanewede. Zudem wartet das Krone-Team nach der Niederlage gegen Fredenbeck noch auf den ersten Heimsieg des neuen Jahres. „Wir wollen das Spiel nach Möglichkeit lange ausgeglichen gestalten, um dann am Ende zuzuschlagen“, lautet die Hoffnung des SG-Trainers.

bjl

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