Landesklasse: Morsums Reserve lässt beim 20:23 zu viele Chancen aus

Marco Behrmann: „Da war eindeutig mehr drin“

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Kathrin Horning kassierte mit der Morsumer Reserve eine knappe Niederlage.

Morsum - Ohne Erfolgserlebnis blieben die beiden Damenteams aus dem Kreis Verden in der Handball-Landesklasse. Während der TSV Morsum II in eigener Halle 20:23 gegen Woltmershausen unterlag, kam die SG Achim/Baden beim TuS Komet Arsten II heftig unter die Räder.

TuS Komet Arsten II - SG Achim/Baden 30:18 (16:5). „Die Partie haben wir eindeutig in der ersten Halbzeit verloren. Da war unsere Rückwärtsbewegung einfach nur desolat“, erklärte Anja Dumke. Dennoch ist die SG-Trainerin trotz der Klatsche keinesfalls entmutigt, sondern peilt nach wie vor einen Platz im oberen Drittel an. Mit personellen Problemen beim Titelaspiranten angereist, ging schon die Startphase tüchtig in die Binsen – 0:4 (4.). Daran vermochte auch eine Auszeit nichts zu ändern. Arsten erhöhte vornehmlich über Gegenstöße über 10:5 (20.) bis zur Pause vorentscheidend auf 16:5. Im zweiten Abschnitt rissen sich die Gäste zumindest am Riemen, doch mehr als Schadensbegrenzung lag nicht drin. „Unser erstes Spiel war geprägt von Nervosität. Zudem müssen wir die vielen Neuzugänge erstmal in die Mannschaft integrieren“, wirft Dumke die Flinte nicht ins Korn.

TSV Morsum II - TS Woltmershausen 20:23 (12:10). Eine ärgerliche Niederlage kassierte das Team von Trainer Marco Behrmann, zumal die Gastgeberinnen in der ersten ziemlich viel richtig gemacht hatten. Allerdings nicht in der Kerndisziplin. „Hätten wir unsere Fehlerquote etwas geringer gehalten, hätte es auch gut und gerne 15:8 stehen können“, wusste der ehrgeizige Übungsleiter, der sich auf die Aushilfe von Maren Jacobsen verlassen konnte. Ihr Mitwirken war auch bitter nötig, denn es fehlten die Leistungsträgerinnen Annika Ebell und Christina Zander. Die Linkshänderin brachte ihre gewohnte Leistung. Doch das war zu wenig. Nach dem 12:10 zur Pause glichen die Gäste zum 13:13 (40.) aus. Beim 20:21 (57.) vergaben die Morsumerinnen einen Gegenstoß und wurden dafür bestraft. Behrmann: „Da war heute eindeutig mehr drin. Dennoch ist mir nicht bange. Unsere Qualität sollte auf jeden Fall für einen Platz im Mittelfeld ausreichen. Davon bin ich fest überzeugt.“

bjl

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