Landesklasse: TSV Daverden II und Oyten trennen sich leistungsgerecht 23:23

Marico Dumke zeigt kurz vor dem Ende keine Nerven

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Oytens Marcel Vornholt kann Daverdens Bastian Vagt nicht am Torwurf hindern.

Daverden - Von Björn Lakemann. Wie nicht anders zu erwarten, lieferten sich der TSV Daverden II und der TV Oyten in der Handball-Landesklasse ein emotionales Derby auf Augenhöhe. Am Ende gab es vor einer stattlichen Kulisse in dem „heißen Tanz“ ein leistungsgerechtes 23:23 (10:10), wobei die Partie auch keinen Sieger verdient gehabt hat.

Dabei musste der Verfolger aus Oyten zweimal kräftig durchatmen. Zunächst entschärfte Keeper Sören Boettcher zwei Minuten vor Ultimo einen Siebenmeter von Bastian Vagt. Zudem blieb eine Sekunde vor Ultimo an Foul an Daverdens Miguel Feldmann beim Gegenstoß, was einen Siebenmeter bedeutet hätte, von den beiden unsicheren Schiedsrichtern ungeahndet. „Meine Mannschaft hat gekämpft wie ein Löwe und alles gegeben. Daher hat sie sich den Punkt auch redlich verdient“, befand Oyten Sascha Kunze, der dem TVO mit seinem Trainerkollegen Marius Brandt auch für die kommende Saison sein Jawort gegeben hat.

Doch der Reihe nach: Zunächst hatten die von Ronny Michael trainierten Gastgeber durch Mark Rehder ein 4:2 (10.) vorgelegt. Doch die Gäste konterten und der treffsichere Linksaußen Meik Stoffel ließ den TVO bei einer 9:7-Führung (25.) jubeln. Sofort pfefferte Daverdens Trainer die Auszeitkarte auf den Zeitnehmertisch. „Ihr müsst die Dinger reinhauen und deren Deckung mal vor andere Probleme stellen“, lautete Michaels Ansage. Und seine Worte verfehlten ihre Wirkung nicht, denn zur Pause leuchtete ein 10:10 von der Anzeigentafel.

Die Teams waren nach dem Wechsel keine zehn Minuten auf der Platte, da hatte der Tabellenführer aus Daverden durch Henning Meyer ein 15:11 herausgeworfen. Nur vier Minuten später löste Sören Boettcher den guten Harald Lüthje im Oytener Gehäuse ab und sorgte für neue Impulse gegen seinen Ex-Verein. Zwar traf Daverdens Bastian Vagt nach Belieben, doch er wurde noch zur tragischen Figur. Zunächst markierte der 28-Jährige noch das 23:21 (57.), doch nachdem Oytens Anton Zitnikov die Lederkugel ins Gehäuse gedonnert hatte vergab er die mögliche Entscheidung. Genau 77 Sekunden vor dem Ende wurde dem TVO ein Siebenmeter zugesprochen. Der starke Marico Dumke blieb eiskalt und traf zum Endstand. „Ein gerechtes Ergebnis, dass gut ist für unsere Moral nach den letzten durchwachsenen Auftritten“, war Oytens Boettcher zufrieden. Für Daverdens Michael, dessen Team auch nach dem 16. Auftritt ungeschlagen ist, war der Punktverlust hingegen kein Drama, da seiner Mannschaft der mögliche Aufstieg wohl kaum noch zu nehmen ist. Enger sieht es im Aufstiegsrennen indes für den TVO aus, der nach Minuspunkten auf den vierten Platz abgerutscht ist.

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