Bezirksliga: Lockerer Sieg über Visselhövede / Gören trifft doppelt / Moritz: Defensiv haben alle gut gearbeitet

Lampmanns Traumtor das Highlight – TSV Dörverden 6:2

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Ließ einige Chancen liegen – traf aber zum 4:1 für Dörverden: Dennis Neumann (am Ball), der sich hier Visselhövedes Norman Hell gegenüber sah. Die Moritz-Elf siegte 6:2. ·

Dörverden - Von Ulf von der EltzDie einen können den nächsten Wochen entspannter entgegensehen – für die anderen brechen wieder harte Zeiten an: In der Fußball-Bezirksliga feierte der TSV Dörverden gestern Nachmittag einen lockeren 6:2 (2:1)-Erfolg über den VfL Visselhövede.

„Klar bin ich nach so einem Sieg in unserer Lage hoch zufrieden. Das Team hat das umgesetzt, was wir gefordert hatten“, strahlte Stefan Moritz, Coach der Grün-Weißen, mit der Herbstsonne um die Wette.

Eine völlig gegensätzliche Gemütslage herrschte bei Gäste-Trainer Peter Norden: „Unsere Leistung war nicht bezirksliga-tauglich, das sah eher aus wie 1. Kreisklasse. Die Einstellung passte heute überhaupt nicht, vielleicht fühlte sich der eine oder andere nach dem Sieg gegen Riede schon wieder zu gut.“ Einzig den 18-jährigen Adam Rosynek nahm Norden bei seiner Kritik aus: „Er hat hinter den Spitzen eine prima Rolle gespielt.“ Und der junge Mann hielt den Aufsteiger im Match, als er nach einer halben Stunde im Anschluss an eine Kopfball-Verlängerung von Marco Jorzick auf 1:2 verkürzte.

Bis dahin hatten die Gäste Glück, dass sie nicht wesentlich höher in Rückstand geraten waren. Von Beginn an fand Visselhövede keinem Zugriff und schien geschockt vom 0:1, das Claas Bargfrede per Eigentor markierte. Matthias Precht war zunächst an Keeper Michel Brückner gescheitert, die folgende Hereingabe bugsierte Bargfrede vor Dennis Neumann in die Maschen (12.).

Dörverden bestimmte fortan den Rhythmus, allein Neumann hätte für klare Verhältnisse sorgen können. Erst scheiterte der Offensive an Brückner (20.), dann zielte er an den Innenpfosten (24.). Als Ferat Gören das 2:0 mit einem Schuss ins lange Ecke markierte (25.), kassierte der Gast den nächsten Nackenschlag. Und auch Rosyneks Anschluss gab nicht den erhofften Schub.

Ganz im Gegenteil: Precht im zweiten Versuch (47.), Neumann per Flachschuss (53.) und Sebastian Lampmann (56.) sorgten innerhalb von neun Minuten für klarste Verhältnisse – 5:1. Wobei „Lampe“ mit einem Traumtor das Highlight des Spiels setzte: Dörverdens Mittelfeld-Mann überwand den zu weit vorm Kasten stehenden Brückner mit einem Heber aus 25 Metern. Das 5:2 durch Thomas Heidlers Freistoß (72.) und das 6:2 durch Gören (74.) dienten nur noch der Statistik. „Wichtig war, dass alle defensiv gut gearbeitet haben und wir die Bälle im letzten Drittel gewonnen haben. Vorne besitzen wir ja genug Potenzial. Vissel ist mit dem 6:2 noch gut weg gekommen“, freute sich Moritz.

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