Daverden muss ein dickes Brett bohren

Verden-Allers Trainer selbstbewusst: „Ein Sieg ist Pflicht“

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Auch wenn Sascha Kunze einen Sieg fordert, warnt Verden-Allers Trainer davor, den Aufsteiger aus Beckdorf zu unterschätzen.

Verden - Während der TV Oyten vor einer vermeintlichen Pflichtaufgabe beim Schlusslicht TV Sottrum steht, wartet auf Tabellenführer TSV Daverden bei der HSG Bützfleth/Drochtersen eine harte Aufgabe. In eigener Halle ist die HSG Verden-Aller gegen den Tabellennachbarn Beckdorf gefordert.

HSG Verden-Aller - SV Beckdorf II (Sbd., 17 Uhr). Oberste Prämisse ist für Sascha Kunze, dass sein Team den Aufsteiger aus Beckdorf nicht unterschätzt. „Wir spielen in eigener Halle. Da sind zwei Punkte Pflicht. Ganz egal, wie die dann zustande kommen“, erklärte Kunze, der unter der Woche nicht beim Training war, da er in Barsinghausen an seiner Trainer B-Lizenz gearbeitet hat. Auch wenn Kunze bis dato zufrieden ist, gibt es für ihn noch einige Baustellen. Unter anderem gilt es das Rückzugsverhalten zu verbessern. Fehlen werden Oliver Schaffeld (Muskelfaserriss Wade) und Sascha Genee (privat verhindert).

TV Sottrum - TV Oyten (Sbd., 19 Uhr). Beim noch punktlosen Schlusslicht hat Jürgen Prütt einen Sieg fest eingeplant. „Aber wir dürfen Sottrum nicht unterschätzen, wie deren Spiel gegen Fredenbeck gezeigt hat. Außerdem können wir nur verlieren“, warnt Oytens Trainer davor, die Gastgeber auf die leichte Schulter zu nehmen. Gefahr droht vor allem von der rechten Angriffsseite, wo der ehemalige Oytener Linkshänder Hauke Herbst sowie Nicolas Karnick wirbeln. „Wir gehen als Favorit ins Spiel. Personell gibt es keine Probleme und greifen auch wieder auf die A-Jugendlichen zurück“, geht Prütt die Aufgabe entspannt und optimistisch an.

HSG Bützfleth/Drochtersen - TSV Daverden (So., 17 Uhr). Eine körperlich starke Truppe mit einem wurfgewaltigen Rückraum wartet auf Tabellenführer Daverden. Mit Nicklas Franck und Christian Funck verfügen die Gastgeber über echte Shooter, die beim 39:30 gegen Stuhr stattliche 20 Treffer erzielten. 

„Die HSG ist eine echte Wundertüte. Gegen die Teams aus dem oberen Tabellenbereich gewinnen sie in schöner Regelmäßigkeit. Schwer tun sie sich indes gegen Mannschaften von unten“, weiß Daverdens Trainer Ingo Ehlers. „Aber wir haben einen Plan, wie wir die Halle als Sieger verlassen können.“ Verzichten müssen die Gäste definitiv auf Finn Klimach (Innenbanddehnung). Zudem steht hinter dem Einsatz von Ole Fastenau (Kniebeschwerden) ein dickes Fragezeichen. 

bjl

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