Oyten braucht noch Punkte

Krone macht weiter: „Für mich ist das logisch“

Will den Aufstieg sichern und verkündete, dass er auch nächste Saison die SG-Reserve trainiert: Karsten Krone. J Foto: Lakemann

Achim/Baden - Am vorletzten Spieltag der Handball-Landesliga kann die SG Achim/Baden II im Heimspiel gegen den TV Sottrum den entscheidenden Schritt in Richtung Aufstieg machen.

Am anderen Ende des Tableaus blickt der TV Oyten vor der Heimpartie gegen die SG HC Bremen/Hastedt II mit Bangen auf die Zahl der Absteiger. Während der TSV Daverden bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen II im Fall eines Sieges nur noch theoretische Chancen im Aufstiegskampf hat, will die HSG Verden-Aller nach einer geglückten Rückrunde jetzt den einstelligen Tabellenplatz behaupten.

SG Achim/Baden II - TV Sottrum (Fr., 20.30 Uhr). „Die Verantwortlichen haben mich erstmals gefragt, ob ich weitermache. Für mich ist das logisch, denn wir haben seit drei Jahren auf die Verbandsliga hingearbeitet“, stellt Karsten Krone klar, dass der Aufstieg endlich glücken soll. Da passt es bestens ins Konzept, dass der routinierte Trainer alle Mann an Bord meldet. So hätte sich der zuletzt lädierte Daniel Hoppe erholt und Benjamin Janssens sei wieder voll einsatzfähig. Sogar der immens wichtige Max Schirmacher kann das Team wieder führen. Seine Spielintelligenz wurde in Daverden vermisst. Allerdings dürfte der Tabellen-13. erbitterte Gegenwehr leisten, da der Abstieg noch längst nicht in Stein gemeißelt ist. „Freiwillig überlassen die uns die Punkte sicher nicht und sind mit Vorsicht zu genießen. Vor der möglichen Feier sollten wir uns noch mal 60 Minuten voll konzentrieren“, so der SG-Coach.

TV Oyten - SG HC Bremen/Hastedt II (Sa., 19 Uhr). Am besten würden dem TVO mit seinem scheidenden Trainer Frank Janzen noch vier Punkte aus den letzten beiden Spielen passen. „Das müsste meiner Mannschaft bewusst sein. Da wir nicht wissen, wie viele Absteiger es gibt, ist der viertletzte Rang alles andere als ein Ruhekissen“, erinnert Janzen an den TSV Daverden, der in der Vorsaison sogar als Fünftletzter der Verbandsliga den bitteren Abstieg hinnehmen musste. Die Oberliga-Reserve aus Bremen spielt mit dem Ex-Daverdener Marcel Wrede als Aufsteiger eine tolle Saison. Beim Gastgeber gibt es Fragezeichen. Neben den sicher ausfallenden Ralf Warfelmann, den Lange-Brüdern sowie Linkshänder Hauke Herbst muss Janzen auch noch um die angeschlagenen Anton Zitnikov und Jan-Eike Schmidt bangen.

HSG Verden-Aller - SVGO Bremen (Sa., 18.15 Uhr). Schlechte Erinnerungen haben die Allerstädter ans Hinspiel, das 30:32 verloren ging. „Da haben wir keinen Zugriff bekommen und waren erst schläfrig. Den Rückstand konnten wir nicht mehr aufholen“, so Übungsleiter Sascha Kunze, der neben den drei Langzeitverletzten Gronowski, Stolpmann und Torge seine Bestbesetzung aufbietet. Sein Team hätte, bis auf den Auftritt beim HC Bremen II, eine tolle Rückrunde gespielt und sich den Klassenerhalt redlich verdient. „Aber wir kriegen nichts geschenkt“, hofft Kunze weiter auf Punktegier. Da die Gäste aus dem Bremer Norden zuletzt zwei Siege feierten, verbietet es sich, den Zwölften zu unterschätzen. Besonders die Hinrichs-Brüder sowie Linksaußen Fuchs gelte es auf dem Zettel zu haben. Sonst könnte es erneut eine böse Überraschung geben.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen II - TSV Daverden (Sa., 17.30 Uhr). Die Gründe für den deutlichen Erfolg gegen Achim/Baden II ist für TSV-Trainer Thomas Panitz eng mit der enorm verbesserten Personallage verknüpft: „So können wir viel wettkampfnäher trainieren und ohne Qualitätsverlust wechseln.“ Gegen die Reserve der Schwäne gab es schon im Hinspiel ein deutliches 36:25. Doch „Panne“ warnt: „Die sind in eigener Halle eine Ecke stärker, denn dort können sie mit ihrer Backe hantieren.“ Der effektive Linkshänder Till-Ove Meyer (privat verhindert) fehlt. „Ein guter Mann mit viel Entwicklungspotenzial“, urteilt Daverdens Coach über den doppelspielberechtigten A-Jugendlichen. 

bjl

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