SG-Reserve ohne Max Schirmacher ins Derby

Krone erwartet einen hoch motivierten TVO

Passend zum Derby kann SG-Trainer Karsten Krone wieder auf seinen Routinier und Shooter Tobias Naumann (links) zurückgreifen.

Achim/Baden - Im Fokus der Handball-Landesliga steht an diesem Wochenende das Lokalderby zwischen Gastgeber SG Achim/Baden II und Aufsteiger TV Oyten. Eine extrem hohe Hürde wartet auf den TSV Daverden II im Duell mit Vorjahresmeister VfL Fredenbeck III.

SG Achim/Baden II - TV Oyten (Sbd., 16.45 Uhr). Aus Sicht der Gastgeber ist alles angerichtet für das mit Spannung erwartete Derby. Denn mit Fabian Kahler wurde extra der Hallensprecher aktiviert. Allerdings muss die SG-Reserve vier Wochen auf den zuletzt so starken Spielmacher Max Schirmacher (USA) und den verletzten Tim Borm verzichten. Dafür ist Shooter Tobias Naumann wieder an Bord. „Mit dem bisher geholten 2:4- Punkten bin ich nicht mal unzufrieden. Bei der Niederlage in Sulingen haben wir uns gut verkauft. Letztlich fehlte dort einfach nur die Alternativen auf der Bank“, erklärt SG-Trainer Karsten Krone den durchwachsenen Saisonstart. Im Pokal haben sich beide Teams bereits gegenüber gestanden. Allerdings war der klare Erfolg für Krone ein Muster ohne Wert, da der TVO damals für ihn recht lustlos dahergekommen ist. „Jetzt rechne ich mit hoch motivierten Gästen“, erwartet der SG-Coach ein Duell auf Augenhöhe und freut sich auf ein Wiedersehen mit Marico Dumke und Simon Bödecker, die er seinerzeit in der A-Jugend der SG unter seinen Fittichen hatte.

Oytens Sascha Kunze will nach dem Auftaktsieg gegen Delmenhorst nachlegen. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und sind auf die kompakten Deckung der SG vorbereitet“, weiß der TVO-Coach um die Qualitäten eines Florian Schacht und Tobias Naumann im Mittelblock. „Daher ist es wichtig, dass wir uns als Einheit präsentieren und uns nicht auseinander dividieren lassen.“ Personell gibt es auf Seiten des Aufsteigers keine Probleme. Kunze: „Die Vorfreude ist allen schon jetzt deutlich anzumerken. Daher werden wir das Match von Beginn an annehmen und verlassen uns dabei auf unsere eigenen Qualitäten.“

TSV Daverden II - VfL Fredenbeck III (So., 16.30 Uhr). „Durch den Erfolg in Sottrum haben wir uns in eine sehr gute Ausgangssituation gebracht“, verdeutlicht Daverdens Trainer Gerd Meyer. Schließlich wäre eine Niederlage gegen den Titelfavoriten keine Überraschung. „Gegen diese Mannschaft werden wohl nicht viele Punkte holen. Also können wir befreit aufspielen“, nimmt Meyer bewusst den Druck von seinem Team. Bis auf Neuzugang Felix Wendt, der bis Dezember in Amerika weilt, haben sich alle Spieler fit gemeldet. Auch Linkshänder Henning Meyer ist wieder im Training. Einzig hinter dem Einsatz von Miguel Feldmann, der Vaterfreuden entgegensieht, steht noch ein kleines, wenn auch erfreuliches, Fragezeichen. „Mal gucken, was da am Ende für uns herauskommt“, freut sich Meyer auf die Partie gegen den VfL. 

bjl

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