Goalgetter des TSV Bassen verletzt sich im Testspiel der Ersten schwer / „Komme zurück“

Kreuzbandriss: Aus für Max Behrens

Immer mit vollem Einsatz dabei: Bassens Max Behrens (vorn) hier im Duell mit Achims Patrick Spitzer.
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Immer mit vollem Einsatz dabei: Bassens Max Behrens (vorn) hier im Duell mit Achims Patrick Spitzer.

Bassen – Schock für die Fußballer-Reserve des TSV Bassen. So zog sich Goalgetter Maximilian Behrens im Testspiel der ersten Vertretung der Grün-Roten einen Kreuzbandriss zu und wird dem Team von Trainer Marius Wagener aber auch dem von 1. Herren-Coach Uwe Bischoff, der den 27-Jährigen für die „Operation Landesliga“ auf dem Zettel hatte, frühestens zur Rückrunde zur Verfügung stehen.

„Ein unglaublicher Verlust für uns. Max ist in unserem Team im Grunde nicht zu ersetzen. Wir müssen jetzt erst einmal überlegen, wie wir diesen Ausfall kompensieren können. Wir werden uns noch einmal extern auf die Suche machen. Sollte sich da nichts ergeben, liegt unsere Hoffnung auf Neuzugang Finn Holznagel, der aus Bremerhaven vom FC Land Wursten zu uns stieß. Für Max tut es mir unendlich Leid, denn er wollte in dieser Saison Vollgas geben und viel erreichen“, zeigte sich Wagener, der übrigens gestern standesamtlich heiratete, konsterniert.

Denn sie hatten sich für die kommende Kreisliga-Serie so viel vorgenommen beim TSV. Nur hauchzart verpasste das Team in der vergangenen Saison einen Aufstiegsplatz, lag am Ende mit einem Punktedurchschnitt von 1,92 nur minimal hinter dem Tabellenzweiten TSV Thedinghausen (1,93), der so gemeinsam mit den Überfliegern aus Fischerhude-Quelkhorn das Ticket in die Bezirksliga löste. Anmerkung am Rande: Aufsteigen hätte die Reserve der Grün-Roten letztlich nicht, da zwei Teams eines Vereins nicht in einer Liga auf Bezirksebene spielen dürfen.

„Aber wir wollen diese Saison wieder oben mitmischen. Max hätte uns da natürlich unglaublich geholfen“, so Wagener. Der Stürmer trainierte zuletzt in beiden Bassener Mannschaften, bekam so im Testspiel beim TuS Zeven (1:1) ab der 62. Minute seine Einsatzzeit, musste dann aber wenig später schon wieder den Platz verlassen. „Er hat eine starke Entwicklung in der Vorbereitung genommen. Max weiß, wo das Tor steht, ist dynamisch, hat den richtigen Riecher in der Box. Er sollte Daniel Wiechert als Mittelstürmer Druck machen und war in dieser Hinsicht auf dem besten Weg. Wir werden ihm alle Unterstützung zukommen lassen, die er braucht. Unsere Physio Melanie wird bereit sein für dich, Max“, sendete Bischoff gleich eine aufmunternde Botschaft an den Angreifer, für den diese Saison eigentlich die Saison werden sollte. „Ich wollte Torschützenkönig der Kreisliga werden. Das wird wohl nichts“, so Behrens gestern mit einem gewissen Schuss Ironie. Er hatte die Corona-Zeit genutzt, um sich körperlich in Topform zu bringen, nahm zehn Kilo ab und arbeitete hart an seiner Dynamik.

An die Szene, die zur Verletzung führte, erinnert sich der Angreifer genau: „Ich war im Vollsprint mit Ball, dann kam ein Gegenspieler von der Seite – und im nächsten Moment, als ich zu Boden ging, wusste ich, dass es das war. So laut hat es geknackt.“ Operiert wird der 27-Jährige in einer Tagesklinik in Brinkum am 23. September und wird noch am selben Tag wieder entlassen. „Aufgrund der momentanen Situation ist eine ambulante OP gut so, muss ein Krankenhausaufenthalt auch nicht unbedingt sein“, so Behrens. Wichtigstes Ziel danach: Bis zu seiner Hochzeit im kommenden Juni wieder topfit zu sein.

Nun, das sollte für einen Kämpfer wie ihn durchaus zu schaffen sein.

Von Frank Von Staden

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