Kreisoberligist TSV Kirchlinteln setzt noch ein Ausrufezeichen – 35:23 / TSV Daverden gelingt beim 15:15 endlich der erste Punktgewinn

Aschmies & Co lassen ihren Emotionen freien Lauf – Meisterparty

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Das Team aus Kirchlinteln freut sich über die verdiente Meisterschaft in der Kreisoberliga.

Kirchlinteln - Am letzten Spieltag der Handball-Kreisoberliga setzten die Damen des TSV Kirchlinteln nochmal ein dickes Ausrufezeichen. Der Meister triumphierte bei der SG Buntentor/Neustadt überaus deutlich mit 35:23. Wesentlich mehr Mühe hatte Vizemeister SG Achim/Baden beim 27:26 gegen die SG Bremen-Ost. Grund zur Freude gab es auch beim TSV Daverden, der beim 15:15 im Derby gegen die HSG Cluvenhagen/Langwedel endlich den ersten Punktgewinn holte.

SG Buntentor - TSV Kirchlinteln 23:35 (9:19). Kirchlintelns Trainer Sven Aschmies hatte nach dem verdienten Titelgewinn seiner Mannschaft ein Dauergrinsen im Gesicht. „Ich bin extrem stolz auf mein Team. Auch zum Abschluss haben wir noch mal einen Arschvoll verteilt“, gab Aschmies mit einem Schmunzeln zu verstehen, ehe er mit der gesamten Mannschaft an der Bremer Schlachte den Meisteremotionen freien Lauf ließ.

In Buntentor ließ der Primus von Beginn an keinen Zweifel am späteren Sieger aufkommen. Nach dem 4:3 erhöhte das Aschmies-Team sukzessive den Druck und war spätestens beim 10:3 voll in der Spur. Letztlich trugen sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste ein. Selbst Keeperin Nadja Jackobs war erfolgreich, als sie in ihrem letzten Spiel für Kirchlinteln eiskalt einen Siebenmeter zum 33:23 (58.) verwandelte. Im Spielverlauf machte das Team um die zehnfache Torschützin Merle Lühmann vieles richtig und hatte vor allen Dingen Spaß. Nach dem deutlichen 19:9 zur Pause legten die Gäste bis zum 23:11 (36.) nach und hielten diesen Vorteil bis zum Abpfiff. Wie lange die Feierlichkeiten angedauert haben, ist nicht überliefert…

SG Achim/Baden - SG Bremen-Ost 27:26 (10:11). Ohne Anja Dumke ging die SG ins letzte Heimspiel. Achim/Badens Trainerin machte sich lieber vor Ort ein Bild vom Relegationsgegner Schwanewede/Neuenkirchen, den ihre Mannschaft zunächst in eigener Halle (Sonnabend, 16. Mai) erwartet. Nachdem die Gastgeberinnen ein 9:7 (21.) vorgelegt hatten, ging es mit einem 10:11 in die Pause. Erst nach einer deutlichen Ansprache von Co-Trainerin Dunja Röttjer wurde es besser – 23:18. Dennoch musste bis zum Ende um den Sieg gezittert werden.

HSG Cluvenhagen/Langwedel - TSV Daverden 15:15 (8:6). Zwei Minuten vor dem Ende bewahrte Katharina Warnke die HSG mit ihrem Treffer zum 15:15 vor einer Niederlage gegen den Lokalrivalen. Noch zur Pause hatte Cluvenhagen/Langwedel mit 8:6 geführt, ehe die HSG nach dem Wechsel deutlich nachließ. „Das war eine einzige Katastrophe, ein richtiges Gegurke. Einfach nur grausam“, fand HSG-Trainerin Svenja Vast klare Worte. Einziger Trost: Ihre Mannschaft hat die Relegation erreicht.

TB Uphusen - TV Scheeßel 20:27 (9:11). Bis zum 9:9 (20.) blieb das Team von Peter Hatje im Spiel. Dann übernahm Scheeßel eindeutig das Kommando und machte mit dem 17:21 (51.) alles klar.

bjl

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