Kreisoberliga: TB Uphusen bricht nach guter erster Hälfte noch ein / Kirchlinteln gibt sich keine Blöße / HSG schnell auf der Verliererstraße

23:18 – Achim/Badens Helena Marks macht im Derby den Unterschied

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Kassierte mit dem TBU eine Derbyniederlage gegen Achim/Baden: Jaqueline Rebers.

Uphusen - Fünfte Niederlage für Handball-Kreisoberligist TB Uphusen. Trotz einer guten ersten Halbzeit setzte es für den TBU im Derby gegen die SG Achim/Baden noch eine deutliche Niederlage. Alles andere als einen guten Eindruck machte die HSG Cluvenhagen/Langwedel, während der TSV Kirchlinteln nach dem überzeugenden 22:14 gegen die SG Bremen-Ost auch weiterhin das einzige Team ohne Punktverlust ist.

TSV Kirchlinteln - SG Bremen-Ost 22:14 (13:7). Da die Gastgeberinnen ihre Chancen konsequent nutzten, landete das Team von Trainer Sven Aschmies einen souveränen Heimsieg. „Genauso hatte ich mir das vorgestellt. Aktuell läuft es einfach“, war Aschmies natürlich zufrieden. Schon der Auftakt war aus Kirchlintler Sicht optimal verlaufen – 8:3 (18.). Bis zur Pause baute der Favorit den Vorsprung sogar noch auf sechs Tore aus und ging mit einem 13:7 in die Kabine. Als Torhüterin Nadja Jackobs (50.) dann beim 21:16 einen Siebenmeter entschärfte und Lotta Bunte im nächsten Angriff das 22:16 erzielte, war alles gelaufen.

HSG Cluvenhagen/Langwedel - HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf 23:31 (11:20). Nach einer „grottenschlechten ersten Halbzeit“ (O-Ton Trainerin Svenja Vast) stand das Heimteam auf verlorenen Posten. Bereits der Auftakt war gründlich in die Hose gegangen, da die Gäste sofort ein 6:0 (5.) vorlegten. Auch in der Folge zeigte sich Bruchhausen von seiner besten Seite und war deutlich präsenter. Nicht von ungefähr war dann mit dem 11:20 zur Pause die Vorentscheidung auch bereits gefallen. Nach dem Wechsel wurde es dann zunächst etwas besser. Das Vast-Team verkürzte umgehend auf 15:20 (34.). Doch das blieb nur ein Strohfeuer, denn im Anschluss dominierten wieder die Gäste. „Ich kann nur hoffen, dass unsere Leistungsschwankungen kein Dauerzustand werden. Schließlich wissen meine Spielerinnen ja was sie können“, stellte Übungsleiterin Svenja Vast.

TB Uphusen - SG Achim/Baden 18:23 (10:12). Vor allem dank Helena Marks hat sich der Gast noch den doppelten Punktgewinn gesichert. „Eigentlich ist der Sieg keine Überraschung. Doch im Moment sind unsere Leistungen alles andere als berauschend“, kritisierte SG-Trainerin Anja Dumke. „Aktuell vermisse ich den geplanten Tempohandball. Zudem sind wir nicht in der Lage unsere Trainingsinhalte umzusetzen.“ Dagegen war Uphusens Coach Peter Hatje sehr zufrieden: „Generell haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht und dem Favoriten lange Paroli geboten.“ Im nächsten Satz musste Hatje der SG aber einen verdienten Sieg zugestehen. Noch zu Beginn hatte es danach ausgesehen, als sollte der krasse Außenseiter den Tabellenführer überraschen können. Nach mehr als 20 Minuten führte der Vorletzte gegen den Primus mit 10:7. Was sich dann aber in der Folge abspielte, ist mit einem Einbruch noch schön umschrieben. Die SG, allen voran Helena Marks, setzte bis zum Wechsel fünf Treffer am Stück und ging mit einem 12:10 in die Pause. Nach dem Wechsel blieb der TBU bis zum 15:17 (46.) noch in Reichweite, musste dann aber abreißen lassen. Schon vor der Partie hatte Dumke gewarnt, die Begegnung zu leicht zu nehmen. Sie wurde bestätigt, doch am Ende sackte der Favorit zwei Punkte ein.

bjl

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