Kreisoberliga: Oyten überrascht in Arsten / 33:23 – Embsen gibt Rote Laterne ab

Zitnikov & Co. düpieren den Spitzenreiter – 27:22

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Einmal mehr kommt Embsens Fabian Schröder völlig frei zum Wurf.

Embsen - Erster Saisonsieg für Handball-Kreisoberligist TSV Embsen: Im Derby gegen den TSV Intschede behauptete sich das Team von Reinhard Leprich mit 33:23 und hat damit die Rote Laterne abgegeben. Überraschend deutlich behauptete sich der TV Oyten beim Tabellenführer in Arsten, während der TSV Daverden dank einer guten zweiten Hälfte zumindest noch ein 28:28 in Woltmershausen rettete.

TS Woltmershausen - TSV Daverden II 28:28 (17:12). Nach einem energischen Weckruf in der Pause wachten die Gäste endlich auf. Fortan wurde in der Deckung und im Angriff endlich griffig agiert. Lohn war noch der Punktgewinn, den der erstmals nach seiner Sperre wieder spielberechtigte Torsten Liebrum acht Sekunden vor Ultimo eiskalt versenkte. „Ich war mir mit Woltmershausens Coach Jörg Leyens einig, dass das Remis in Ordnung geht“, bilanzierte Daverdens Reservecoach Ronny Michael.

TuS Komet Arsten - TV Oyten 22:27 (10:12). Nach einem verpatzten Auftakt (1:4, 6.) berappelten sich die Gäste, bei denen Co-Trainer Sascha Kunze den erkrankten Arwin Schlenker an der Seitenlinie vertrat. „Nach dem Fehlstart haben wir ins Spiel gefunden. Dabei ist unsere Taktik, Axel Siemer über die volle Spielzeit kurz zu decken, voll aufgegangen“, freute sich Kunze. Da war es kein Wunder, dass die Gäste nach 20 Minuten durch einen Treffer des neunfachen Torschützen Anton Zitnikov beim 8:7 erstmals in Führung gingen. Nach der 12:10-Pausenführung spielten die Oytener ihren Stiefel konzentriert runter und profitierten dabei auch von zwei direkten Roten Karten der Arster in den letzten zehn Minuten. Kunze: „Auf diese Leistung kann man aufbauen.“

TSV Embsen - TSV Intschede 33:23 (15:14). Durch seinen ersten Saisonsieg tankte der TSV Embsen frisches Selbstvertrauen. Noch zu Beginn war ein Erfolg jedoch nicht abzusehen, denn die Gäste gingen schnell mit 7:3 (11.) in Führung. Dann hatte Embsens Coach Reinhard Leprich genug gesehen und nahm eine Auszeit. In dieser hatte er die richtigen Worte gefunden, denn sein Team um den achtfachen Torschützen Fabian Schröder präsentierte sich in der Folge wie verwandelt und glich zum 10:10 aus. Nach dem 15:14 zur Pause zog Embsen, obwohl einige Hochkaräter nicht genutzt wurden, auf 24:19 (40.) davon. „Das war schon die gefühlte Vorentscheidung“, wusste Leprich ganz genau, dass der erste Saisonerfolg nun zum Greifen nah war. In der Folge ließen die Gastgeber auch nichts mehr anbrennen, während Intschede wieder unsanft auf dem Boden der Tatsachen gelandet ist.

bjl

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