Kreisoberliga: Nach Schwächephase 28:25 über Findorff / Daverdens Chancenwucher nicht bestraft

TV Oyten findet den Faden wieder

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Erzielte in dieser Szene einen seiner sieben Treffer: Marico Dumke feierte mit dem TV Oyten in der Kreisoberliga einen 28:25-Sieg über die SG Findorff Bremen.

Oyten - Mit einer hervorragenden Leistung hat sich Handball-Kreisoberligist TV Oyten zu einem 28:25 gegen die SG Findorff durchgebissen. Auch der TSV Daverden II siegte mit 30:27 gegen die SG Bremen-Ost. Währenddessen hatten der TSV Intschede (22:30) sowie der TSV Embsen (23:38) bei ihren deutlichen Niederlagen wenig zu lachen.

TV Oyten - SG Findorff Bremen 28:25 (14:10). Ohne seinen verhinderten Trainer Arwin Schlenker angetreten, zeigte der TVO zumindest in den ersten 22 Minuten seine beste Saisonleistung. „Da hat alles gepasst und der Gast fand einfach kein Rezept“, lobte Co-Trainer Sascha Kunze sein Team für den 12:7-Zwischenstand. Nach dem Wechsel war bis zum 20:14 (45.) alles im Lack, doch dann verkürzten die Bremer auf 22:23 (53.). Nur gut, dass der TVO jetzt noch eine Schippe drauflegte und beim 27:24 (58.) die Partie entschied. „Nach einer Schwächephase haben wir den Faden wieder gefunden“, freute sich Kunze, der ohne den schulterverletzten Sven Wilhelm auskommen musste.

TSV Daverden II - SG Bremen-Ost 30:27 (10:13). Die Begegnung erhielt seinen Spannungsbogen vor allem, weil der Gastgeber klarste Einwurfgelegenheiten nicht nutzen konnte. „Am Ende haben wir sogar 15 ausgelassene Hochkaräter sowie zehn technische Fehler notieren müssen“, resümierte Trainer Ronny Michael, der nicht umsonst von einer „schweren Geburt“ sprach. Es war jedoch eine gute Teamleistung, mit der sein Team nach dem 10:14 (31.) der Partie noch eine Wende geben sollte. Bereits vier Minuten später war der Ausgleich da (15:15) – und nach dem 25:21 (51.) durfte die Landesliga-Reserve vom Heimsieg träumen. Nicht in den Griff bekam das Team den elffachen Torschützen Felix Lückert, der zuletzt beim TSV Ottersberg agiert hatte. „Allein aus tabellarischer Sicht war dies ein notwendiger Erfolg. Jeder Akteur trug sein Scherflein bei“, resümierte ein zufriedener Michael, der die TSV-Reserve mit jetzt 5:3 Punkten in Lauerstellung sieht.

TSV Intschede - HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf 22:30 (10:13). Als Spielverderber erwies sich Gäste-Keeper Bastian Bormann, der die Intscheder zur Verzweiflung trieb. „Der ist echt ein Brett. Wir haben alles gegeben, aber unsere Nachlässigkeiten reichten den Gästen“, wusste TSV-Coach Henning Penzek. Dabei entwickelte sich bis zur 24. Minute eine Partie auf Augenhöhe, in der es nicht umsonst 8:8 durch Andreas Käpple stand. Doch in der Folge kamen die Gäste stärker auf – und als dann auch noch Käpple mit Platzwunde ausschied, fehlte die Durchschlagskraft. Nach dem Wechsel erhöhte die HSG auf 19:14 – die Entscheidung.

TS Woltmershausen - TSV Embsen 38:23 (16:12). Aufgrund einer Tempoverschärfung in Hälfte zwei kam das Heimteam noch zu einem deutlichen Erfolg. „Positiv war, dass wir in der ersten Halbzeit gut mitgespielt haben“, so TSV-Trainer Reinhard Leprich, der noch beim 10:9 (23.) die letzte Gäste-Führung bejubeln durfte. Doch jetzt zollte sein Team der Personalsituation Tribut. Während der Partie musste auch noch Michael Bammann (Schlag auf Zeigefinger) passen, so dass die Pusdorfer nur das Tempo hoch zu halten brauchten, um den Widerstand zu brechen. Leprich: „In Abschnitt zwei ging es richtig bergab.“

bjl

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