Kreisoberliga: Embsens Trainer nach dem 27:30 in Eystrup mächtig angefressen / 43:26 – aber Oytens Arwin Schlenker nicht zufrieden

Leprich vermisst die nötige Disziplin und Leidenschaft bei seinem Team

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Intschedes Keeper Ralf Peters (am Boden) wird nach einem kapitalen „Blattschuss“ von Sottrums Hauke Herbst (links) von der Sottrumer Physiotherapeutin Ela Nijland behandelt.

Verden - Böse unter die Räder kam Handball-Kreisoberligist TSV Intschede und unterlag deutlich mit 22:36 beim Tabellenführer TV Sottrum. Auch der TSV Embsen kassierte eine Niederlage, während der TV Oyten trotz des Kantersieges nicht zu überzeugen wusste.

TV Sottrum - TSV Intschede 36:22 (16:11). Nach dem verpatzten Start (2:8, 11.) reichte es Henning Penzek. „Da waren meine Jungs noch gar nicht richtig auf der Spielflächen“, monierte Intschedes Coach. Danach beorderte Penzek Jannis Joost auf die Spitze der 5:1-Deckungsformation. Zu allem Überfluss kassierte Keeper Ralf Peters nach elf Minuten einen üblen Kopftreffer von Sottrums Hauke Herbst und kam fortan nicht mehr zum Einsatz. Für ihn rückte Benedikt Pape ins Gehäuse und machte dort einen guten Job. Lediglich bis zur Pause blieben die Gäste beim 11:16 in Reichweite, ehe sie nach dem Wechsel nichts mehr zu bestellen hatten. „Meine Spieler verstehen es einfach nicht die Niederlage dann in Grenzen zu halten“, ärgerte sich Henning Penzek.

TSV Eystrup - TSV Embsen 30:27 (16:10). „Das lief absolut beschissen“, brachte es Embsens Trainer Reinhard Leprich auf den Punkt. „Darüber wird zu reden sein. Wir wollten selbstbewusst auftreten. Doch davon habe ich nichts gesehen“, war Leprich enorm gefrustet ob der schwachen Darbietung seiner Mannschaft. Dabei war bis zum 7:7 (15.) noch alles im Lot, obwohl auch da die Deckung nicht funktionierte. In der Folge setzte sich Eystrup in diesem Kellerduell bereits bis zur Pause auf 16:10 ab. „Vier der sieben Punkte hat Eystrup von uns. Die fehlende Disziplin und Einstellung nervt mich einfach“, fand Leprich klare Worte.

TuS Rotenburg II TV Oyten 26:43 (14:19). Trotz des deutlichen Erfolges vermisste Oytens Coach Arwin Schlenker die Leidenschaft und den Kampfgeist: „Außerdem sind 26 Gegentore einfach zuviel. Und vorne wären auch viel mehr Treffer möglich gewesen.“ Am Ende reichte eine glanzlose Vorstellung zum Pflichtsieg beim Tabellenletzten. Erst nach dem 15:11 (20.) nahm der TVO Fahrt auf und profitierte nach dem Wechsel von der personellen Misere der Rotenburger. „Wir waren einfach nicht aggressiv genug. Daran können auch die 17 Tore Differenz nichts ändern“, wollte Schlenker dann auch nichts beschönigen.

bjl

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