Kreisoberliga: TSV Embsen verlässt nach 29:20-Erfolg in Intschede den vorletzten Tabellenplatz

Beckmann: „Alles richtig gemacht“

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Nicht viel zu holen gab es für Intschedes Sebastian Hahn (beim Wurf) gegen Embsen.

Intschede - Ein Ausrufezeichen setzte Handball-Kreisoberligist TSV Embsen durch ein 29:20 im Derby beim TSV Intschede. Durch den Erfolg hat das Team von Reinhard Leprich zunächst einmal den vorletzten Tabellenplatz verlassen. Weiterhin gute Karten im Kampf um Rang zwei besitzt der TSV Daverden II nach dem 26:23 über Woltmershausen, während der TV Oyten 23:28 gegen Arsten unterlag.

TSV Intschede - TSV Embsen 20:29 (11:12). Für den verhinderten Trainer Reinhard Leprich hatten Betreuer Alfred Beckmann und Akteur Morten Meyer die Federführung auf Embsens Bank. Mit Erfolg. „Endlich hatten wir mal genügend Alternativen auf der Bank und haben alles richtig gemacht“, freute sich Beckmann. Die Gäste erwischten einen super Auftakt – 6:2. Doch zur Pause hatten die von Henning Penzek trainierten Intscheder beim 11:12 den Anschluss wieder geschafft. Angeführt vom neunfachen Torschützen Morten Meyer erwischte Embsen auch in der zweiten Hälfte den besseren Start. „Da haben wir einfach besser getroffen. Allerdings waren wir auch klar überlegen“, verdeutlichte Beckmann, obwohl er gleich dreimal eine doppelte Zeitstrafe für sein Team notierte. Ob der Auswärtssieg gleichbedeutend mit einer neuen Moral ist, zeigt sich nächste Woche. Da geht es gegen Spitzenreiter TV Sottrum.

TSV Daverden II - TS Woltmershausen 26:23 (13:10). Entscheidend für den Erfolg der Gastgeber, denen nur ein Auswechselspieler zur Verfügung stand, war eine konzentrierte und engagierte Vorstellung in der Deckung. Schließlich wurde Woltmershausen, das sonst immer für über 30 Treffer gut ist, bis zur 55. Minute bei lediglich 20 Toren gehalten. Dafür bereitete die offensive Deckung der Gäste dem Team von Ronny Michael Probleme. „Wir konnten kaum spielerische Highlights setzen“, gab Daverdens Trainer zu verstehen. Daher war es für Michael extrem wichtig, dass seine Mannschaft von Beginn an in Führung gelegen hatte – 10:6 (23.). Auch im zweiten Abschnitt kamen die Gäste nie näher als auf drei Treffer. Hervorzuheben sind Torsten Liebrum, der ohne Fehlwurf blieb sowie der Mittelblock mit Jannis Hördt und Jens Bremer.

TV Oyten - TuS Arsten 23:28 (11:10). Als die Deckungsleistung der Oytener mehr und mehr nachließ, gewannen die routinierten Gäste ein Übergewicht. Das zahlte sich aus. So wurde aus einem knappen 18:20 (47.) binnen sieben Minuten ein 19:26. Das war die Entscheidung. „Wir haben einfach keinen Zugriff mehr gefunden. Zudem fehlte es an der Konstanz“, war das für Oytens Trainer Arwin Schlenker der Knackpunkt in dieser Partie. Dabei war die erste Halbzeit noch nach Oytener Wünschen verlaufen – 12:11. Im zweiten Abschnitt wurde das Schlenker-Team dann aber zu hektisch. Die Gäste wussten das eiskalt zu nutzen und gewannen verdient.

bjl

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