Kreisoberliga: Daverden knöpft Kirchlinteln fast einen Punkt ab / 28:16 – Achimer Duo gelingen nach Schlamm-Marathon 13 Tore

Ines Behnken vergibt Siebenmeter in entscheidender Phase – 22:23

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In Daverdens Abwehr festgemacht: Lotta Bunte erzielte fünf Tore für Kirchlinteln.

Verden - Nach einem furiosen Start hat Handball-Kreisoberligist TSV Kirchlinteln beim 23:22 gegen Kreisrivale TSV Daverden beide Zähler behalten. Auch die SG Achim/Baden spielte wie aus einem Guss und schickte den TV Scheeßel mit einem 28:16 wieder in den Kreis Rotenburg. Aufgrund einer desolaten Vorstellung hatte der TB Uphusen beim 16:30 bei der SG Buntentor keine Chance.

TSV Kirchlinteln - TSV Daverden 23:22 (12:9). Beide Trainer zeigten sich absolut zufrieden mit den Vorstellungen ihrer Formationen. „Wir haben zwar viel richtig gemacht, aber ließen unglaublich viele Chancen ungenutzt“, formulierte Kirchlintelns Sven Aschmies. Auch Gäste-Trainer Marco Behrmann war voll des Lobes: „Alle haben gekämpft wie die Löwen. Einen Punkt hätten wir allemal verdient gehabt.“ Danach sah es zunächst überhaupt nicht aus, denn der Favorit legte los wie die Feuerwehr – 10:3 (18.). Durch Wechsel kam ein Bruch ins Spiel und der Gast verkürzte auf 9:10 (28.). In Hälfte zwei blieb es eng, bevor drei Minuten vor Ultimo Daverdens starke Ines Behnken einen Siebenmeter ans Lattenkreuz nagelte. Stattdessen gelang dem Favoriten mit dem 23:20 per Gegenstoß die Vorentscheidung. „Doch die Willensstärke war beeindruckend, mein Team hat nie aufgesteckt“, war Behrmann nur wegen der fehlenden Punkte verärgert.

SG Buntentor - TB Uphusen 30:16 (14:11). „Mein Team hat über 60 Minuten ängstlich agiert. Als hätten sie noch nie einen Ball in der Hand gehabt““, haderte der ratlose TBU-Trainer Peter Hatje. Zunächst hatte der Gast prächtig mitgehalten und so war die Partie beim 11:11 (28.) noch auf des Messers Schneide. Doch drei Bremer Buden vor dem Wechsel waren der Knackpunkt. Im Hälfte zwei machten die Bremer dann unbeirrt weiter, nur Uphusens Keeperin Birte Becker verhinderte Schlimmeres. „Wir haben absolut kein Mittel gefunden“, so Hatje.

SG Achim/Baden - TV Scheeßel 28:16 (16:9). Noch am Vortag hatten Anina Dumke und Lena Meding in Harburg den Schlamm-Marathon über 18 Kilometer bewältigt. Davon war nichts zu spüren. Beleg dafür waren 13 Buden des Duos. „Mein Team hat richtig gut gespielt und konnte sich auf einer besser postierte Deckung in Hälfte zwei verlassen“, lobte Trainerin Anja Dumke. Zunächst kam die SG schwer in Gang, doch nach dem ersten Ausgleich (6:6, 8.) ging es los. Mareike Schlegel traf zum 10:7 und die SG baute den Vorteil aus. Einmal mehr hielt Lena Allermann ihrem Team mit starken Paraden den Rücken frei.

bjl

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