Kreisoberliga: Daverden II hat im Derby gegen Oyten am Ende mehr zuzusetzen

26:24 – frühzeitige Rotation für Michael entscheidend

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Da kann Oytens Anton Zitnikov nur noch hinterher gucken. Daverdens Youngster Lukas Schlenker (links) ist ihm entwischt und kommt völlig frei zum Wurf.

Verden - Im Kreisderby der Handball-Kreisoberliga hatte der TSV Daverden II am Ende das bessere Ende auf seiner Seite und behauptete sich gegen den TV Oyten mit 26:24. Keine Probleme hatte der TSV Embsen beim 34:25 über den TuS Rotenburg II, während der TSV Intschede in Woltmershausen böse unter die Räder kam.

TSV Daverden II - TV Oyten 26:24 (11:13). Wie nicht anders zu erwarten, entwickelte sich ein Match auf Augenhöhe. „Entscheidend für unseren Erfolg war unter anderem die Tatsache, dass wir frühzeitig rotiert haben. Dadurch hatten wir in der Crunch-Time gerade in der Deckung etwas mehr Reserven“, resümierte Daverdens Trainer Ronny Michael zufrieden. Ohnehin hatte er ein dickes Lob für seine Deckung um Hagen Sperling parat. Dass auch die Oytener nicht nur mit Wasser kochen, bewiesen sie nach dem 5:7 (15.) mit einem 8:4-Lauf zur 13:11-Pausenführung. Bis zum 19:20 (46.) blieb es weiter spannend, ehe die Gastgeber mit dem 23:20 (52.) für die Vorentscheidung sorgten. Eine starke Leistung zeigten Lukas Schlenker, Simon Bodenstab und Boyke Wilkens, die zuvor schon entscheidenden Anteil am Kantersieg der A-Jugend hatten.

TS Woltmershausen - TSV Intschede 38:24 (18:11). „Das Ergebnis spiegelt komplett die Leistung meiner Mannschaft wieder. Keiner erreichte auch nur annähernd Normalform“, war Intschedes Coach Henning Penzek die Enttäuschung deutlich anzuhören. Der Spielfilm ist schnell erzählt. Schon beim 3:8 war die Messe eigentlich schon gelesen, zumal es bis zur Pause nicht besser wurde – 11:18. Spätestens mit dem 17:29 (50.) war die Niederlage endgültig besiegelt. Nach nun 1:5-Punkten in Serie hat der Abstiegskampf für Intschede endgültig begonnen.

TSV Embsen - TuS Rotenburg II 34:25 (15:16). Schon in der ersten Halbzeit hatten es die Gastgeber versäumt, für klare Verhältnisse zu sorgen. Das lag in erster Linie an der hohen Anzahl an technischen Fehlern, die im 15:16 zur Pause mündeten. „Das war schon grausam“, erkannte Trainer Reinhard Leprich. Das änderte sich jedoch nach dem Wechsel, übernahmen die Gastgeber nun endgültig das Zepter gegen das Schlusslicht. Zehn Minuten vor dem Ende war dann auch folgerichtig mit dem 30:21 die Entscheidung gefallen. „Jetzt gehen wir optimistisch in die Pause. Denn es ist zu sehen, dass unsere Arbeit so langsam fruchtet“, war Leprich mit der Vorstellung in der zweiten Hälfte zufrieden und sieht sein Team für den Kampf um den Klassenerhalt nach dem Pflichtsieg gegen Rotenburg auch wieder gut aufgestellt.

bjl

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