Kreisoberliga: Achim/Badens Anja Dumke streicht nach Derbyniederlage die Segel im Aufstiegskampf / Aschmies sieht Feuerwerk – 38:13

20:16 – Madina Zakarneh beseitigt die letzten Zweifel am HSG-Coup

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Schneller als Lena Jaentsch: Cluvenhagen/Langwedels Janin Gülke (links).

Kreis-Verden - Von Björn Lakemann. Cluvenhagen Kreis-Verden - Von Björn Lakemann. Wie schon in der Hinrunde stellte die HSG Cluvenhagen/Langwedel der SG Achim/Baden in der Handball-Kreisoberliga der Frauen ein Bein. Die HSG behauptete sich gegen den Aufstiegsaspiranten mit 20:16. Auf Titelkurs bleibt der TSV Kirchlinteln nach dem 38:13-Kantersieg beim TB Uphusen. Weiterhin ohne jeden Punkt ist der TSV Daverden nach der Niederlage in Scheeßel.

HSG Cluvenhagen/Langwedel - SG Achim/Baden 20:16 (12:10). „In der Offensive blieb zwar vieles nur Stückwerk. Aber was wir dafür in der Abwehr mit unserer starken Torhüterin Kira Neuhof geboten haben, war einfach nur bombastisch“, geriet HSG-Trainerin Svenja Vast ins Schwärmen. Völlig gefrustet war indes Achim/Badens Anja Dumke. „Unser Angriff war wirklich katastrophal. Das war nichts. Mir hat eindeutig der Wille gefehlt“, nahm Achim/Badens Trainerin kein Blatt vor den Mund. Auch die Tatsache, dass Führungsspielerin Lena Meding fehlte, wollte Dumke nicht als Ausrede gelten lassen. Dabei hatte es für die Gäste gut begonnen – 0:3 (10.). Die HSG zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt und Madina Zakarneh brach im nächsten Angriff den Bann für eine aufopferungsvoll kämpfende HSG. Zumal die SG mit Anina Dumkes Treffer zum 9:9 (25.) ihr Pulver scheinbar verschossen hatte. Denn in der Folge gelangen den einfallslosen Gästen nur noch läppische sieben Buden. „Ihr müsst vorne mehr Druck machen“, beschwerte sich das SG-Trainerduo Dumke/Dunja Röttjer in der Auszeit zehn Minuten vor dem Ende. Da hatte Anina Dumke gerade per Doppelschlag auf 13:16 verkürzt. Erneut Zakarneh sorgte mit ihrem 17:14 (53.) für hörbare Erleichterung auf der HSG-Bank vor einer guten Kulisse in Cluvenhagen. Die junge Außenspielerin war es auch, die drei Minuten vor dem Ende mit dem 19:15 das Spiel entschied. „Meine Mannschaft hat sich für ihre gute Leistung belohnt und ein ganz wichtiges Zeichen im Abstiegskampf gesetzt“, befand Vast. Dumke indes grummelte: „Das war es dann wohl für uns in Sachen Aufstiegskampf.“

TB Uphusen - TSV Kirchlinteln 13:38 (5:22). Von Beginn an ließ Kirchlinteln keine Zweifel am späteren Sieg aufkommen. Die Überlegenheit des Favoriten war einfach nur erdrückend. „Mein Team hat ein wahres Feuerwerk abgebrannt“, war Gäste-Coach Sven Aschmies völlig begeistert. Dem TBU gelang erst nach 26 Minuten sein dritter Treffer. „Wir waren einfach zu harmlos und Kirchlinteln in allen Belangen völlig überlegen“, erkannte Uphusens Trainer Peter Hatje neidlos an. Trainerkollege Aschmies war selbstredend „rundum zufrieden“.

TV Scheeßel - TSV Daverden 26:12 (13:7). „Wir haben uns um deutlich mehr gebracht“, kritisierte Daverdens Trainer Karsten Voigt. Bereits beim 2:8 (15.) war die Vorentscheidung gefallen. Voigt: „Verantwortlich dafür war unsere lausige Chancenverwertung.“

bjl

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