Kreisliga: Ottersbergs Torwart-Oldie stark gegen Fischerhude

Martin Szegedi hält den Punkt fest – 1:1

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Die Szene vor Ottersbergs Führung: Christopher Taylor und Fischerhudes Keeper Andy Wilkens verpassen den Ball – Marc Schlichting (nicht auf dem Bild) trifft Sekunden später.

Ottersberg - Von Dietmar Seesko. Nun hat Primus TSV Ottersberg II auf der bisher blütenweißen Weste den ersten kleinen Schönheitsfleck. Im Kreisliga-Hit kam die Nasraoglu-Elf gegen einen starken TSV Fischerhude-Quelkhorn nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. „Es war ein glücklicher Punktgewinn“, bilanzierte Coach Abdu Nasraoglu kurz und knackig. Ganz stark war Ottersberg „Aushilfskeeper“ Martin Szegedi.

Trotz eines fiesen Dauerregens boten beide Teams einer ansehnlichen Zuschauerkulisse ein gutklassiges Spiel. Mit einem Start nach Maß für die Gastgeber: Einen Querpass verfehlten Fischerhudes Keeper Andy Wilkens und Ottersbergs Goalgetter Christopher Taylor – lachender Dritter war Marc Schlichting, der den Ball in aller Seelenruhe aus 18 Metern ins leere Tor schob (4.). Es war ein Treffer, der nicht zwingend fallen musste. Ottersberg wollte schnell nachlegen. Scheiterte aber ein ums andere Mal an der nun immer sicher werdenden Abwehr der Gäste. Pech hatte Fischerhudes Jan-Luca Lange, der mit einem fulminanten Schuss aus der Distanz das Ziel knapp verfehlte (19.).

Nach dem Wechsel hatte Fischerhude nur noch eine Schrecksekunde zu überstehen, als Taylor die Latte traf (47.). Danach stellte der Primus das Fußballspielen weitgehend ein. Die Schoepe-Elf erspielte sich nun Chance um Chance. Scheiterte aber immer wieder am stärksten Ottersberger, Martin Szegedi (52). „Kein Zweifel, Martin hat uns den einen Punkt gerettet. Das war schon klasse“, lobte Nasraoglu seinen sonst in der Altherren und Seniorenliga spielenden Aushilfskeeper.

Machtlos war der Oldie jedoch beim 1:1 (60.): Einen Freistoß von Lange konnte er nur noch abklatschen. Dennis Mahler donnerte den Ball gegen den Pfosten und Jörg Seekamp nutzte den Abpraller endgültig zum Ausgleich. In der Schluss-Viertelstunde hatte Fischerhude gegen die personell geschwächten Gastgeber, Tobias Hülsemeyer hatte Gelb-Rot kassiert, reichlich Möglichkeiten. Die machte Teufelskerl Szegedi zunichte. Ob zweimal Dennis Mahler oder Michael Schneider – sie scheiterten am Keeper (75./80./90+3).

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