Kreisläufer geht nach einer Saison bei Achim/Baden wieder zu Schwanewede

Harms: „Letztlich konnte ich nie meine Leistung abrufen“

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Voller Einsatz – zu selten konnte Ole Harms den für Drittligist SG Achim/Baden zeigen. Der Kreisläufer kehrt nach nur einer Saison wieder zur HSG Schwanewede/Neuenkirchen zurück.

Achim - Von Ulf von der Eltz. Trotz aller sportlichen Enttäuschungen – ein verlorenes Jahr war es nicht unbedingt für Ole Harms: „Ich habe tolle Typen kennen gelernt, neue Spielsysteme. Und ich nehme die Erfahrung mit, wie man mit Frustsituationen umgehen muss.“ Der Kreisläufer verabschiedet sich bei Handball-Drittligist SG Achim/Baden und trägt in der nächsten Saison wieder das Trikot des Oberligisten HSG Schwanewede/Neuenkirchen. Seinen Wechsel bestätigte der 24-Jährige am Dienstag auf Nachfrage dieser Zeitung.

Im Zwiespalt befindet er sich dennoch: „Letztlich habe ich nie die Leistung abrufen können, zu der ich imstande bin.“ Gleich zu Saisonbeginn fehlte Harms elf Wochen lang, weil er sich zunächst die Außenbänder im rechten Sprunggelenk gerissen hatte und ihm kurz danach das gleiche Missgeschick im linken Sprunggelenk widerfahren war. „Dabei hatte ich mich im Anschluss an die Vorbereitung richtig gut gefühlt“, erinnert sich der Student für Physiotherapie und Bionik an der Hochschule Bremen ungern an den Saisonbeginn. Zusammen mit Keeper Daniel Sommerfeld war er aus Schwanewede zur Malmon-Truppe gekommen – und mit der Empfehlung von 150 Treffern in der Oberliga. Nach den beiden Verletzungen habe er nie wirklich die Chance erhalten, sein Können zu zeigen.

Da Harms den ganzen Zeitaufwand mit all den Fahrten nicht mehr auf sich nehmen will, lockte ihn die Rückkehr ins familiäre Umfeld bei der HSG. Zwar kann er zu den Planungen bei seinem alten und bald neuen Verein noch keine Stellung beziehen – eine sportliche Herausforderung sieht das Muskelpaket dennoch: „Es soll ein Umbruch eingeleitet werden. Und es kommen junge Leute zurück, die bereit sind für den Leistungshandball.“

Harms ist nach Tobias Freese (zum TV Cloppenburg), Niclas Schanthöfer (zur HSG Delmenhorst) und Patrick Denker (Laufbahn beendet) der vierte Spieler, der neben Coach Tomasz Malmon die SG am Saisonende verlässt. Ein Wiedersehen gibt es in der Oberliga.

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