Mittelfeld-Mann kehrt nach Hülsen zurück / Pohlner-Elf Sonntag in Ippensen

Krause verlässt Dörverden

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Bald nicht mehr in Grün-Weiß: Klaas Krause kehrt vom TSV Dörverden zum SVV Hülsen zurück.

Dörverden - Vor dem Gastspiel beim SV Ippensen (Sonntag, 15 Uhr) hat Fußball-Bezirksligist TSV Dörverden die Nachricht über einen weiteren Weggang zu verkraften: Klaas Krause kehrt zur neuen Saison zum Kreisligisten SV Vorwärts Hülsen zurück. „In erster Linie, weil der Aufwand in der Bezirksliga neben meinem Studium zu hoch ist“, erläutert der 23-Jährige auf Nachfrage dieser Zeitung seinen Wechsel.

Nach Michael Cordes, der sich wie berichtet dem FC Verden 04 anschließt, muss Spielertrainer Nils Pohlner damit einen weiteren Mittelfeld-Mann ziehen lassen. Dem gegenüber steht jedoch Neuzugang Andreas Meyer vom TSV Hassel, der Bezirksliga-Erfahrung mitbringt – wir berichteten exklusiv.

Krause trug nur eine Saison lang das Trikot der Grün-Weißen, geht aber auch mit einem weinenden Auge: „Es hat viel Spaß mit der jungen, coolen Truppe gemacht und ich habe auch eine Menge gelernt“, blickt der Rotschopf auf eine erfolgreiche Serie zurück. Zwar habe Coach Pohlner enttäuscht reagiert, die Beweggründe jedoch verstanden. Noch zwei Jahre absolviert der in der Verdener Jugend groß gewordene Barmer sein Studium des Bau-Ingenieurswesens mit feuerwehrtechnischer Zusatzausbildung: „Da muss ich oft freitags bis 18 Uhr an der Uni sein. Hinzu kommen praktische Einsätze an Wochenenden.“

Mit dem SV Vorwärts peilt Krause nächste Saison die Rückkehr in die Bezirksliga an, „sollte der Sprung nicht schon jetzt gelingen. Aber danach sieht es nicht aus. Dabei würde er gerne wieder als Kopf des Teams die zentrale Mittelposition bekleiden. „Zumindest zwei Jahre. Wenn mein Studium beendet ist, kann der Blick vielleicht nochmal nach oben gehen“, sieht er die Zukunft zunächst gelassen.

Seine Noch-Dörverdener wollen nach dem 1:5 gegen Wallhöfen am Sonntag in Ippensen in die Erfolgsspur zurück finden. Beide Teams haben den Klassenerhalt schon längst sicher. Im Hinspiel siegte Pohlners Elf nach frühem 0:1-Rückstand noch 3:1. Das Hauptaugenmerk muss die Abwehr auf Goalgetter Sebastian Klindworth legen, der bisher 15 Saisontreffer erzielte. Aber auch der Torschütze aus dem Hinspiel Sebastian Burfeind ist wegen seiner Größe und Kopfballstärke kaum weniger gefährlich. Die Verletztenliste bei den Grün-Weißen bleibt lang, doch Nils Pohlner hofft durch eine geschlossene Leistung auf Zählbares. „Wir wollen die Runde vernünftig zu Ende spielen, auch wenn etliche Stammspieler wie Austermann, Precht, Michael Cordes, Schünemann und Paquelin bis Saisonende ausfallen“, verspricht er. · vde/jho

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