TT-Herren des TV Oyten starten ins Abenteuer Verbandsliga

Kramer: „Können befreit aufspielen“

Oytens Mannschaftsführer Fabian Kramer ist sich nach den personellen Abgängen der Schwere der Aufgabe durchaus bewusst, freut sich aber dennoch auf eine weitere Saison in der Verbandsliga.

Oyten - Mit einem Doppelspieltag starten die TT-Herren des TV Oyten an diesem Wochenende in das Abenteuer Verbandsliga. Zunächst geht es für das Team um Kapitän Fabian Kramer zum Aufsteiger Spvg. Oldendorf, ehe am Sonntag, 13 Uhr, das Heimspiel gegen Oberliga-Absteiger TSV Lunestedt II ansteht.

Hinsichtlich des Saisonziels hält sich Kramer betont zurück. Aus gutem Grund. Mit Peter Igel, stärkster Spieler der vergangenen Serie, und Marco Gluza stehen auf Seiten des TVO gleich zwei Spieler nicht mehr zur Verfügung, die maßgeblich am Oytener Klassenerhalt beteiligt waren. Ein freiwilliger Rückzug in die Landesliga – für Kramer war er dennoch keine Option. 

„Auch wenn wir hinsichtlich Neuzugängen keinen Erfolg hatten, haben wir uns bewusst für ein weiteres Jahr in der Verbandsliga entschieden. Zumal wir über ein junges Team verfügen und alle heiß darauf sind, sich zu entwickeln und durchzubeißen“, hofft der TVO-Kapitän nun auf den nächsten Schritt. „Das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden. Das war in der langen Vorbereitung, bei der alle voll mitgezogen haben, klar zu sehen.“

Dass die Oytener von der Papierform und den Werten der einzelnen Spieler im unteren Bereich einzuordnen sind – für Kramer überhaupt kein Problem. „Das wissen wir. Für die meisten sind wir auch Abstiegskandidat Nummer eins. Aber damit können wir gut umgehen. Wir haben nichts zu verlieren und können somit ganz befreit aufspielen. Daher werden wir auch in jeder Partie um jeden einzelnen Punkt kämpfen, um den TV Oyten so gut wie möglich zu präsentieren“, nimmt der Kapitän seine Mitspieler in die Pflicht. 

Seinen Zweckoptimismus zieht Kramer dabei aus der vergangenen Rückrunde. „Da waren wir auch vom Kopf endlich in der Liga angekommen. Das haben die Ergebnisse auch klar bewiesen, da sich jeder in seiner Einzelbilanz verbessert hat.“ Ob sich das nun aber fortsetzt, gilt es abzuwarten. Zumal mit Ausnahme von Rico Buchholz, der nun als Spitzenspieler für den TVO in die Saison geht, alle anderen in höheren Paarkreuzen gefordert sind. 

Jonathan Feldt ist die neue Nummer zwei, gefolgt von Fabian Kramer. Danach folgen mit Dirk Chamier von Gliszczynski, Julius Feldt und Daniel Glüß drei Spieler, die vergangene Saison noch für die Oytener Reserve in der Bezirksoberliga gespielt haben. 

„Natürlich ist das ein großer Sprung. Aber man wächst ja mit seinen Aufgaben. Dirk ist ein erfahrener Ruhepol und wird uns die nötige Sicherheit geben. Julius ist zwar noch sehr jung, doch ich bin überzeugt, dass er sich schnell an das höhere Niveau gewöhnt. Und sollte Daniel sein komplettes Leistungsvermögen abrufen, wird er die Anforderungen auch erfüllen“, macht sich Oytens Kapitän keine Gedanken. „Und wer weiß. Eventuell strafen wir ja schon zum Auftakt alle Kritiker Lügen und können für die erste Überraschung sorgen.“

kc

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