Korbball: Emtinghausen bleibt nach 2:2 Punkten Dritter

Neele Knief stellt ihr Talent unter Beweis

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Kassierte mit Thedinghausen II zwei 5:21-Klatschen und muss sich nach unten orientieren: Heike Reunitz.

Emtinghausen - Auch nach Spieltag vier der Korbball-Niedersachsenliga bleibt der TSV Emtinghausen im Kreis der Titelanwärter. Trotz des 5:12 gegen den TV Stuhr verteidigte das Team Platz drei. Ein deutliches 12:5 über den FTSV Jahn Brinkum reichte dafür. Der TSV Thedinghausen II befinden sich dagegen im Abstiegskampf. Nach desolater Leistung gab es zwei Klatschen. Das Team rutschte zwar nur auf Platz vier, muss sich aber enorm steigern, um eine Talfahrt Richtung Tabellenkeller zu verhindern.

Stuhr - Emtinghausen 12:5 (6:1). Im Kampf um den Bundesliga-Aufstieg kassierte Emtinghausen eine klare Niederlage. Beide traten mit ähnlicher Taktik an und ließen zu Beginn nicht viel zu. Stuhr bekam die Partie aber nach wenigen Minuten immer besser in den Griff und führte schon 5:0, ehe Birthe Meyer den ersten Korb für ihr Team erzielte. Da lag Emtinghausen aber schon entscheidend hinten. Nach der Pause verkürzten Nele Westermann und Kristin Bollhorst zwar auf 3:6, Stuhr hatte aber weiter alles im Griff und zog bis auf 11:4 davon. Nach einer Auszeit traf Lena Dittmann noch zum 5:11, das blieb aber nur Ergebniskosmetik.

Brinkum - Emtinghausen 5:12 (3:8). „Nach der Pleite haben wir gegen Brinkum kaum etwas verändert, waren aber viel erfolgreicher“, meinte Kristin Bollhorst. Ihre Mitspielerinnen waren viel treffsicherer und hatten bei einigen Aktionen auch das Quäntchen Glück. Aber erst nach zehn Minuten dominierte Emtinghausen. Bis dahin hielt Brinkum zum 4:2 gut mit. Als dann aber Neele Knief per Doppelschlag auf 6:2 erhöhte, war der Bann gebrochen. Schon zur Pause lag der Favorit 8:3 vorne. Danach kam Brinkum zwar nicht völlig unter die Räder, konnte das hohe 5:12 aber nicht verhindern. Großen Anteil hatte Knief mit vier Treffern. Sie unterstrich ihr großes Talent.

TSV Emtinghausen: Kristin Bollhorst (1), Sarah Hahmann (2), Jana Bollhorst, Luisa Fenken, Lena Dittmann (4), Nele Westermann (4), Birthe Meyer (1), Neele Knief (5).

Thedinghausen II - Heiligenfelde 5:21 (2:9). Die jungen Heiligenfelderinnen waren in allen Belangen überlegen. Aus stabiler 4:1-Deckung schlossen sie Tempogegenstöße erfolgreich ab und konnten oft nur durch Fouls gestoppt werden. Auch die Freiwürfe verfehlten nur selten ihr Ziel. Elke Dahme & Co., die mit einer 5:0-Direktdeckung agierten, hatten dem schnellen Spiel kaum etwas entgegenzusetzen. 0:9 lagen sie hinten, als Judith Tietgen doppelt traf (17.). Nach der Pause bot sich das gleiche Bild. Thedinghausen konnte oft nur zusehen und das Unheil nicht verhindern.

Thedinghausen II - Sudweyhe II 5:21 (3:9). Wer danach gemeint hatte, dass der Auftritt nur ein Ausrutscher war, wurde eines Besseren belehrt. Gegen Sudweyhe II führte Thedinghausen zwar 2:1, ging aber erneut sang- und klanglos unter. Sudweyhes Trainer Thomas Pieper hatte sein Team sehr gut eingestellt. Erneut blieb die 5:0-Deckung ohne Wirkung, bis zur Pause führte Sudweyhe schon klar 9:3 und legte danach weiter zu. „Unser Spiel war einfach nur miserabel. Ich habe immer gesagt, dass wir nur um den Klassenerhalt spielen, heute konnte man sehen, warum“, meinte Elke Dahme enttäuscht.

TSV Thedinghausen: Katharina Langner (2 Körbe), Catharina Weidner (1), Kristin von Hagen (1), Judith Tietgen (3), Elke Dahme (3), Alica Hadler, Lena Winkler, Heike Reunitz.

ar

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