Kart-Racer im tschechischen Cheb auf dem dritten Platz

Kollision verhindert möglichen Sieg für Leon Bauchmüller

Leon Bauchmüller verpasste im tschechischen Cheb nur denkbar knapp den Tagessieg. Verantwortlich dafür war eine Kollision, der der Youngster aus Bendingbostel nicht mehr ausweichen konnte und die Fortsetzung des Rennens unmöglich machte.

Bendingbostel - Nach seinem erfolgreichen Wochenende beim Norddeutschen ADAC Kart Cup reiste Leon Bauchmüller weiter zur ostdeutschen Ausgabe ins tschechische Cheb. Der junge Racer aus Bendingbostel knüpfte an seine starken Vorstellungen im bisherigen Saisonverlauf an und gewann zunächst souverän das Zeittraining und den ersten Wertungslauf. Für den Gesamtsieg reichte es nach einer Kollision, der Bauchmüller nicht mehr ausweichen konnte, nicht.

Bei hochsommerlichen Temperaturen setzte sich Leon Bauchmüller in Cheb wieder in sein Exprit-Kart. „Das ist schon ganz schön kräftezehrend“, beschrieb er die Situation. „Ich freue mich aber dennoch auf das nächste Rennen und werde die Hitze ausblenden“, gab er sich zielstrebig. In dem von Bambini und Bambini light besetzten Teilnehmerfeld gab der Youngster aus Bendingbostel von Beginn an das Tempo in seiner Klasse vor.

„In den freien Trainings habe ich mich schnell an die Strecke und die Verhältnisse gewöhnt“, strahlte Bauchmüller nach den schnellsten Runden. Auch im Zeittraining auf tschechischem Terrain ging es für ihn genauso erfolgreich weiter. Bei den Bambini light war der Bendingbostler erneut nicht aufzuhalten und sicherte sich die bestmögliche Ausgangslage vor dem ersten Wertungslauf. „Natürlich bin ich über den Verlauf sehr glücklich“, jubelte Leon.

In der zweiten Rennsession erlebte der Youngster dann ein Wechselbad der Gefühle. Zunächst erwischte der Bendingbosteler einen hervorragenden Start und zog seinen Konkurrenten davon. „Ich konnte einen guten Abstand herausfahren“, blickte er zurück. „Doch dann kollidierten vor mir Piloten aus der Bambini-Klasse. Ich konnte ihnen nicht mehr ausweichen und das Rennen war für mich gelaufen – zu groß war der Schaden“, klagte Leon.

Durch den Ausfall im zweiten Rennen reichte es nicht ganz zum Tagessieg in Cheb. Dennoch war Bauchmüller mit sich und seiner Leistung zufrieden: „In Zusammenarbeit mit der Crew habe ich bewiesen, dass ich ganz vorne stehen kann. Natürlich war der Ausfall ärgerlich. Ich freue mich aber trotzdem über den Podiumsplatz.“

Weiter geht es für den ehrgeizigen Exprit-Piloten in der kommenden Woche. Dann reist er zum Saisonfinale des Norddeutschen ADAC Kart Cup und will in der Motorsport Arena Oschersleben seinen dritten Platz in der Gesamtwertung behaupten. „Da werde ich nochmal alles geben“, so Bauchmüller.

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