Ex-Oytenerinnen bei verschiedenen Rostock-Clubs

Kokot/Goldschmidt sind sportlich getrennt

Als Trainerin bei der HSG Uni Rostock: Jana Kokot. 
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Als Trainerin bei der HSG Uni Rostock: Jana Kokot. Archiv-

Oyten/Rostock – Schmerzlich vermissen werden die Drittliga-Handballerinnen des TV Oyten die Spielerinnen Jana Kokot sowie Lisa Goldschmidt. Beide suchen wie berichtet fortan ihr Glück in Lisa Goldschmidts Heimatstadt Rostock. „Eigentlich wollte ich kürzertreten. Doch nach unserem Umzug bekam ich jetzt die Chance, bei der HSG Uni Rostock in der Landesliga als Trainerin zu arbeiten. Da ich es bestens mit meiner Arbeit vereinbaren kann, habe ich mich dafür entschieden. Ab und zu werde ich auch mal mittrainieren, aber nicht mehr spielen“, erklärt Kokot, die neben der mehrjährigen Erfahrung beim Drittligisten aus Oyten auch Bundesliga-Meriten bei BVB Dortmund sammelte.

Ein weiterer Faktor, den Posten zu übernehmen, ist Philipp Heitmann, der als gleichberechtigter Coach antritt. Heitmann kennt die Ex-Oytenerin bestens aus der Vergangenheit. Dass das Team als Aufsteiger „nur“ in der Landesliga antritt, ficht die 29-Jährige nicht an.

Die 27-jährige Goldschmidt heuert bei ihrem Ex-Club Rostocker HC an. In der zweiten Mannschaft, die ebenfalls in der Landesliga antritt, wird sie mit ehemaligen Rostocker Mitspielerinnen im Handball-Viereck spielen. Diese kennt sie aus ihren Zeiten in der Oberliga sowie der Dritten Liga beim RHC. Kokot weiß: „Da das Team von Lisa in einer anderen Landesliga den Wettbewerb aufnimmt, würden wir erst in der etwaigen Meisterrunde gegenüberstehen. Da sehe ich die RHC-Reserve aufgrund der Erfahrung uns gegenüber natürlich im Vorteil. Wir müssen erst mal in der Liga ankommen“, backt Oytens ehemalige Kreisläufern kleine Brötchen.

Duell in der Meisterrunde?

Neben den beruflichen und handballerischen Ambitionen lockt natürlich auch die nur 200 Meter von ihrem neuen Zuhause entfernte Ostsee. „Wir fühlen uns hier sehr wohl und haben uns bereits gut eingelebt“, so Kokot, die nicht ausschließen kann, dass ihr eigenes oder Lisa Goldschmidts Team in der Landesliga eine gute Rolle spielen können. Oder beide – und ein Treffen in der Meisterrunde wäre dann eine spezielle Herausforderung. Gut möglich also, dass im Hause Goldschmidt/Kokot in der übernächsten Spielzeit in unterschiedlichen Klassen angetreten wird.

Von Björn Lakemann

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