2. Bundesliga: TV Oyten erwartet Spitzenreiter SVG Celle

Kohls: „Wir können nur gewinnen“

OYTEN (kc) · Die Aufgabe des Handball-Zweitligisten TV Oyten – sie könnte schwerer kaum sein. Dennoch blickt Sebastian Kohls der Partie am Sonntag (15 Uhr) gegen Tabellenführer SVG Celle voller Freude entgegen. „In diesem Spiel können wir nur gewinnen. Schließlich rechnet jeder mit einer Niederlage. Für uns geht es darum, uns so gut wie möglich zu verkaufen“, blickt Oytens Trainer voraus.

Dass dieses Vorhaben keinesfalls unmöglich ist, unterstreicht das Hinspiel. Zwar musste sich der TVO damals gegen die „Übermannschaft der Liga“ am Ende mit 29:36 geschlagen geben, doch das Ergebnis spiegelte den Spielverlauf nicht annähernd wider. „55 Minuten lang war es ein Duell auf Augenhöhe“, erinnert sich Trainer Sebastian Kohls. Erst eine Zeitstrafe läutete die spätere Niederlage ein, als sich Celle nach dem 28:28 innerhalb kürzerster Zeit auf 35:29 (59.) absetzte und für klare Verhältnisse sorgte. Daher ist für Sebastian Kohls die taktische Marschroute klar. „So lange wie möglich mithalten und gegen Ende keine Zeitstrafe passieren. Dann ist für uns etwas drin“, gab er mit einem Schmunzeln zu verstehen. Um dann aber gleich

▪ Antonewitch und

▪ Comans gefährlich

wieder zum Ernst der Sache zurückzukehren. „Celle ist nicht von ungefähr einzige Mannschaft ohne Punktverlust. Die spielen im Grunde genommen in einer anderen Liga“, weiß er, dass die Trauben extrem hoch hängen. Daher steckt sich Oytens Coach auch ganz andere Ziele. „Wir wollen den Favoriten so lange wie möglich ärgern und uns mit einer guten Leistung das Selbstvertrauen für die nächsten richtungsweisenden Partien holen“, lautet seine Prämisse.

Um dieses Vorhaben umzusetzen, setzt Kohls gegen den Tabellenführer in erster Linie auf Tempo. „Celle verfügt sicher über die besseren Einzelspielerinnen, ist auf allen Positionen doppelt besetzt. Ganz besonders stark ist die Achse Rückraummitte und Kreis. Die gilt es in den Griff zu bekommen“, hat Oytens Coach großen Respekt vor Nastia  Antonewitch und Desiree Comans die im Hinspiel allein für 21 Tore verantwortlich zeichneten. „Da werden wir uns etwas einfallen lassen müssen, um dieses Duo zu stoppen“, ließ sich Sebastian Kohls gestern allerdings noch nicht in die Karten gucken.

Personell gibt es auf Seiten des TVO keine Probleme. Mit Ausnahme von Jana Kokot stehen alle anderen Spielerinnen zur Verfügung.

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