TV Oyten fährt gestern Abend hauchzartes 32:30 gegen Bavenstedt ein

Kohls-Team präsentiert Krimi zur besten Sendezeit

Oyten - Von Frank von StadenEinen Krimi zur besten Sendezeit präsentierten die Drittliga-Handballerinnen des TV Oyten gestern Abend ihren Fans im Heimspiel gegen die HSG Bavenstedt. Noch bei Halbzeit schienen die Gastgeberinnen einen deutlichen Sieg einfahren zu können, am Ende aber war es dann wieder einmal eine ganz enge „Kiste“ beim 31:30 (20:15).

Schon im ersten Abschnitt gaben beide Teams mächtig Hackengas, suchten den Kampf mit denselben Waffen – Tempohandball. 20 Oytener Treffer bei Halbzeit sprechen da doch eine deutliche Sprache. Und nur zu Beginn der Partie hatten die Gastgeberinnen mit der Spielweise der Bavenstedterinnen Probleme in der Deckung, warfen vorne zudem erst einmal Keeperin Chantal Pagel richtig warm. Prompt hieß es nach schneller Führung durch Katharina Kruse 1:3 aus sich des TVO. Doch nach zehn Minuten fingen sich die Hausherrinnen, die bis kurz vor Halbzeitpfiff nicht einmal wechselten, fanden immer besser ihren Rhythmus und lagen nach einem weiteren Kruse-Treffer nach 20 Minuten mit 13:10 in Front. Da half auch die Auszeit den Gästen eher wenig, denn kurz darauf erhöhte Mariele Juricke auf 16:10. Und bei Halbzeit stellten sich viele der rund 200 Zuschauer die Frage, ob die Oytenerinnen auch im zweiten Abschnitt weiter den Fuß auf dem Gaspedal lassen könnten. Denn da auch die HSG nicht nachließ, immer wieder schnell den Ball nach vorn trieb, standen dem Oytener „Sechser“ doch schon etwas die Spuren des Kraftaufwandes ins Gesicht geschrieben.

Nach dem Wechsel sah es dann auch immer wieder so aus, als müsste der TVO so langsam seine letzten Tankreserven anzapfen, denn die Gäste versuchten nun alles, um so schnell wie möglich wieder den Anschluss herzustellen. Das gelang dann auch erstmals in der 39. Minute, als Michelle Schäfer auf 23:21 verkürzen konnte. Danach entwickelte sich ein echter Krimi mit einigen Aussetzern, denn beide Teams zollten so langsam dem hohen Tempo Tribut, schlichen sich doch einige Fehler ein. Allerdings: Während die HSG auf jeder Position doppelt besetzt war, hatte TVO-Coach Sebastian Kohls nicht gerade viele Wechselmöglichkeiten ob seines kleinen Kaders.

Richtig kribbelig wurde es, als es drei Minuten vor Ende nur noch 31:30 für die Oytenerinnen stand. Kohls nahm dann 25 Sekunden vor Abpfiff noch einmal eine Auszeit – es knisterte vor Spannung in der Pestalozzihalle. Am Ende aber erlöste dann Jacqueline Reinhold ihre Farben mit dem 32:30. „Das war ein echtes Spitzenspiel, in dem wir alles aufbieten mussten“, so Kohls nach Abpfiff.

Tore TVO: K. Kruse (6), Reinhold (6/1), A.-L. Kruse (1), Engelke (9/4), Schwarz (1), Juricke (5), Pleß (4).

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