22:27 – Oyten Vampires bieten Spitzenreiter Oldenburg nur eine Halbzeit Paroli

Kohls: „Ich denke, dass wir den Meister gesehen haben“

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Einer ihrer wenigen Würfe: Oytens Kim-Anna Heidorn.

Oyten - Von Kai CaspersDas Thema Titelverteidigung – es dürfte sich spätestens seit gestern für die Damen des Handball-Drittligisten TV Oyten Vampires endgültig erledigt haben. Im Gipfeltreffen gegen Spitzenreiter VfL Oldenburg II unterlag das Team von Sebastian Kohls verdient mit 22:27 (12:12). Das musste auch Oytens Trainer eingestehen: „Der VfL war uns gerade in der zweiten Halbzeit klar überlegen. Ich denke, dass wir den Meister gesehen haben.“

Die Anfangsphase in der fast ausverkauften Oytener Halle – sie war geprägt von großer Nervosität auf beiden Seiten. Immer wieder wurden Bälle nicht gefangen oder direkt ins Seitenaus geworfen. Nicht von ungefähr vermochte sich in den ersten 15 Minuten auch keine Mannschaft mal abzusetzen. Erst nach dem 7:7 bekamen die Vampires Oberwasser. Verantwortlich dafür war eine geringere Fehlerquote. Das spiegelte sich dann auch gleich im Ergebnis wider. Mit einem Doppelschlag zum 12:8 (20.) sorgte Denise Engelke erstmals für eine beruhigende Führung. Der VfL antwortete zwar prompt mit dem 9:12, doch dann agierten die Gastgeberinnen nach einer Zeitstrafe gegen ihre ehemalige Mitspielerin Miriam Thamm in Überzahl. Allerdings war das kein Vorteil, sondern eher eine Strafe für den TVO. Erst leistete sich das Kohls-Team einen katastrophalen Wurf, ehe es im Anschluss bei angezeigtem Zeitspiel auch noch einen technischen Fehler produzierte. „Unser Überzahlspiel war einfach nur schlecht. Da haben wir jegliche Durchschlagskraft vermissen lassen“, fand Oytens Coach deutliche Worte. Anstatt sich weiter abzusetzen, blieben die Vampires bis zur Pause nicht nur ohne weiteren Treffer, sondern mussten auch noch den Ausgleich hinnehmen.

Nach dem Wechsel war die Partie dann schnell zugunsten des VfL entschieden. Zwar verkürzte Tina Schwarz noch einmal auf 14:16, doch im Anschluss sorgten die Gäste mit vier Toren in Folge zum 14:20 (46.) für klare Verhältnisse. „Oldenburg verfügt nicht von ungefähr über die beste Deckung der Liga. Das wurde heute ganz deutlich. Ich will meiner Mannschaft jedoch keinen Vorwurf machen. Sie hat bis zum Ende alles gegeben. Doch irgendwann war der Substanzverlust bei nur drei Rückraumspielerinnen deutlich zu erkennen“, gab Kohls zu verstehen. Da auch über den Kreis keine Gefahr ausging und die Außen fast nur bei Gegenstößen gefährlich waren, blieb die von den Zuschauern erhoffte Aufholjagd aus. Daran vermochte auch Maike Deebens Treffer zum 19:23 (55.) nichts zu ändern, denn ausgerechnet die Ex-Oytenerin Miriam Thamm beseitigte mit dem 19:24 die letzten Zweifel am Sieg des VfL Oldenburg.

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