3. Liga: TVO-Trainer verlängert / Hidde hört auf

Kohls geht in sein fünftes Jahr

Kreisläuferin Jana Kokot hat dem TVO ihre Zusage gegeben.

Oyten - Beim Handball-Drittligisten TV Oyten Vampires werden frühzeitig Nägel mit Köpfen gemacht: Auch in der kommenden Saison sitzt Sebastian Kohls, der damit in seine fünfte Saison als TVOTrainer geht, auf der Kommandobank. Ihm zur Seite stehen weiterhin Sven Warnke und Torwart-Trainer Jens Bohling. „Nach den vielen positiven Gesprächen musste ich nicht lange überlegen. Ich bin nach wie vor von der Motivation meiner Spielerinnen begeistert“, begründete der Cluvenhagener seine Entscheidung.

Neu zu besetzen auf Seiten der Vampires ist jedoch der Posten des sportlichen Leiters. Denn aufgrund beruflicher Veränderungen kann Michael Hidde, der die Mannschaft noch bis Saisonende begleitet, den zeitlichen Aufwand demnächst nicht mehr leisten. Für die Belange der neuen Saison ist Hidde aber nicht mehr zuständig. „Das macht ja keinen Sinn. Warum sollte ich jetzt mit Spielerinnen über die Zukunft sprechen, wenn ich selbst kein Teil mehr davon sein kann“, so Hidde.

Doch hinsichtlich der Kaderplanung sind die Oytener Verantwortlichen auch schon auf einem guten Weg. Mit Romina Kahler und Insa Janßen haben beide Torhüterinnen bereits fest für die neue Saison zugesagt. Gleiches gilt für die Außenspielerinnen Karina Zitnikov, Franca Jakob und Marielle Juricke sowie Rückraum-Linkshänderin Lena Schulz. Auch Jana Kokot bleibt der Mannschaft erhalten. „Meine Entscheidung ist mir sehr leicht gefallen. Der TV Oyten ist sehr gut strukturiert und es macht Spaß ein Teil dieser Mannschaft zu sein. Außerdem identifiziere ich mich zu hundert Prozent mit dem Verein und möchte mich künftig auch im Umfeld des Vereins noch weiter einbringen“, verdeutlicht die Kreisläuferin, die ihren Lebensmittelpunkt von Hannover nach Oyten verlagern wird. Mit Denise Engelke bleibt eine weitere Führungsspielerin im Boot. Auch sie fühlt sich bei den Vampires gut aufgehoben. Abwarten heißt es indes bei Jacqueline Reinhold. Aktuell auf ihrer Hochzeitsreise, hängt alles davon ab, ob „Käpt'n Jack“ in der Region eine berufliche Perspektive findet.

Auch dann, wenn Reinhold nicht zur Verfügung steht, sind Kohls und Warnke davon überzeugt, dass sie für die neue Saison einen schlagkräftigen Kader präsentieren können. „Wir befinden uns aktuell bereits in aussichtsreichen Gesprächen mit weiteren Spielerinnen. Unser Stammkader sollte schon zwölf oder 13 Spielerinnen umfassen. Idealerweise wird dieser mit Talenten aus den eigenen Reihen komplettiert“, macht sich Kohls keine großen Sorgen hinsichtlich der sportlichen Zukunft. - kc

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