TV Oyten Vampires mit starker Vorstellung gegen Recklinghausen – 33:21

Kohls darf schon nach 40 Minuten die Zukunft testen

Oyten - Von Frank von StadenGlänzender Jahresabschluss für die Drittliga-Handballerinnen des TV Oyten gestern Nachmittag im Heimspiel gegen den PSV Recklinghausen. So legten die Schützlinge von Trainer Sebastian Kohls beim 33:21 (20:10) über weite Strecken der Partie eine enorm engagierte Leistung an den Tag und schlossen somit die Hinrunde mit 22:4 Punkten als momentaner Tabellenzweiter noch besser ab, als im Meisterjahr zuvor, als sie zu diesem Zeitpunkt nur 20 Pluspunkte auf dem Konto hatten.

Klar, dass auch der Übungsleiter nach dem Abpfiff über beide Wangen strahlte und mit dem Gezeigten seines Teams zufrieden war: „Wir haben den Gegner immer beherrscht. Alle haben gewusst, was für ein Wind gegen den Tabellensechsten wehen würde, dass wir vor allem in der Deckung hellwach sein mussten und es körperlich zur Sache gehen würde.“

Verteilten die Oytenerinnen noch kurz vor dem Anpfiff kleine Geschenke in Form von Schokoladenweihnachtsmännchen an die Fans, so gab es von den Vampires für den Gegner danach aber auch gar nichts auf den Gabentisch. Zwar konnten die Gäste durch Kathrin Huck mit 1:0 in Front gehen, doch es sollte die einzige Führung des PSV im ganzen Spiel bleiben. Denn danach zeigten die Oytenerinnen vor allem in der Deckung eine herzhafte Vorstellung, stellten sich sehr zügig auf die Spielweise des West-Clubs ein. Vor allem Anna-Lena Kruse machte im Abwehrmittelblock ein bärenstarkes Spiel, attackierte sehr früh und erstickte so schon viele Distanzwürfe und Kreisanspiele im Keim. Überhaupt wirkte es so, als würden die Gäste im Angriff nur über einen Plan A verfügen. Ganz anders sah es da bei den Hausherrinnen aus, die einfach über mehr individuelle Klasse verfügten, 37 Minuten lang den PSV-Riegel regelrecht sezierten und wenn nötig, nicht nur Plan B, sondern auch Plan C und D in der Tasche hatten. Nach dem 26:11 durch Katharina Kruse allerdings schwanden so langsam die Kräfte, Kohls hatte bis zu diesem Zeitpunkt auf dem Feld noch nicht einmal gewechselt. Dennoch: Das Torpolster war bereits so groß, „dass wir uns nach 40 Minuten den Luxus erlauben konnten, querbeet zu wechseln, auch schon einmal unsere Zukunft testen durften“, so der Übungsleiter, der nicht nur Romina Kahler, Manuela Heise als auch die sehr starke Insa Janssen im Tor Spielanteile gab, sondern unter anderem nun auch der A-Jugendlichen Franca Jakob.

Zum Zuschauen verdammt war indes die junge Marielle Juricke. Sie musste vergangene Woche an der Schulter operiert werden und wird wohl noch bis März, April ausfallen.

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