Verbandsliga-Aufsteiger deklassiert Langen mit 34:22 

Der Knoten ist geplatzt – Daverdens erster Sieg

Mit einem Hattrick sorgte Joost Windßus im Heimspiel gegen Langen für die erste Führung der Daverdener. Am Ende stand ein deutlicher 34:22-Erfolg des Aufsteigers zu Buche. J Foto: Hägermann

Daverden - Von Björn Lakemann. Im vierten Anlauf war es endlich soweit: Dank einer phasenweise beeindruckenden Leistung sicherte sich Handball-Verbandsligist TSV Daverden beim ungefährdeten 34:22 (20:9)-Heimerfolg über einen völlig überforderten TV Langen die ersten beiden Saisonzähler.

Dabei waren die Gäste letztlich nur ein Spielball für das Team von Thomas Panitz. Nicht von ungefähr stand Daverdens Trainer die Freude dann auch ganz deutlich ins Gesicht geschrieben. „In der ersten Halbzeit haben wir alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Doch im zweiten Abschnitt haben wir dafür zuviel zurückgeschraubt“, ließ sich Panitz im Anschluss bei seiner Analyse verständlicherweise noch gewisse Luft nach oben.

Unmittelbar vor dem Anpfiff hatte sich die komplette Daverdener Crew zusammengerottet. „Jetzt zählt es“, erschallte es und der lange Joost Windßuß stellte mit einem Hattrick auf 4:2. In der Folge profitierte Lange von einigen leichtsinnigen des Panitz-Teams und lag letztmalig mit 5:4 (10.) vorne. Für die Wende sorgten die Youngster Lajos Meisloh und der pfeilschnelle Patrick Tielitz. Als Daniel Beinker mit einem Knaller unters Gebälk auf 12:7 (20.) stellte, war das der Beginn von furiosen zehn Minuten bis zum Wechsel – 20:9. Bei den Gästen wies einzig der zehnfache Torschütze Marcel Behlmer Verbandsligaformat auf und nach dessen „Anschlusstreffer“ zum 15:23 (42.) löste das Panitz-Team wieder die Handbremse. Nach einem 4:0-Lauf schaffte Marin Wrede mit dem 31:18 (52.) die höchste Führung. Als fairer Verlierer zeigte sich Langens Trainer Thomas Koch: „Mir haben zwar einige Leistungsträger gefehlt, doch die Niederlage geht völlig in Ordnung.“ Das fand auch Daverdens Routinier Daniel Beinker, der zusammen mit Vater Jürgen bei der letzten Pleite in Rotenburg die Verantwortung getragen hatte: „Dort hatten wir einen schlechten Tag erwischt. Auch heute war das sicher noch keine Topleistung, aber es hat ja gereicht. In dieser Verfassung wird es Langen ganz schwer haben die Liga zu halten.“

Tore TSV Daverden: Wilkens (2), Meisloh (7), Tielitz (5), Fleischer (1), Zeidler (1), Widßuß (4), Marcel Wrede (5), Marin Wrede (5/1), von Salzen (1), Beinker (3).

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