Fußball-Oberligist TB Uphusen bezwingt MTV Wolfenbüttel mit 3:1

Ein kleiner Befreiungsschlag

Jubel nach dem kleinen Befreiungsschlag, v.l.: Ole Laabs, Kevin Artmann, Dennis Janssen, Nils Laabs sowie oben Sebastian Kmiec, der früh rotgefährdet ausgewechselt wurde.

Uphusen - Von Frank Von Staden. Die Kellertür zwar noch nicht hinter sich geschlossen, dennoch gelang gestern Nachmittag Uphusens Oberliga-Fußballern durch einen 3:1 (2:1)-Erfolg über den MTV Wolfenbüttel im Abstiegskampf ein kleiner Befreiungsschlag. Die Tore für die Gastgeber erzielten dabei Nils Laabs (9.), Dennis Janssen (36.) sowie der früh eingewechselte Burak Yigit mit einem Traumtor in den Winkel (84.). Für das zwischenzeitliche 1:2 (39.) aus Sicht der Wolfenbütteler sorgte Niklas Kühle.

Bereits nach zwei Minuten lag dem Uphuser Anhang der Torschrei auf den Lippen. So legte Rilind Neziri von der Grundlinie quer auf den völlig freien Nils Laabs, doch der rutschte zu vehement in den Ball, jagte ihn so aus nur einem Meter übers Gehäuse. Doch der Uphuser Angreifer, der dieses Mal wieder von Beginn an ran durfte, zeigte sich wenig beeindruckt, lieferte ein großes Laufpensum ab und erarbeitete sich so wenig später sein erstes Tor für den Turnerbund, als er per Kopf zur Stelle war (9.). Auch in der Folge ließen die Gäste den Blau-Weißen viel Platz zum kombinieren. Und den nutzte vor allem Kevin Artmann, der auf der Spielmacherposition eine starke Vorstellung ablieferte. „Es ärgert mich nur, dass wir nicht konsequent genug waren. Immer wieder wurde da in manchen Situationen versucht, noch ein Schleifchen um den Ball zu binden, statt den Abschluss zu suchen. Manchmal hatte ich das Gefühl, wir wollten neben dem Spiel auch noch einen Schönheitspreis gewinnen“, zeigte sich später Uphusens Coach Fabrizio Muzzicato natürlich mit den drei eminent wichtigen Punkten zufrieden, nicht aber mit der Chancenauswertung seiner Elf.

Das 2:0 resultierte dann aus einem Standard. So ließ Janssen einen Artmann-Freistoß leicht über den Scheitel rutschen. Zuvor hätte der einstige Werder-Spieler schon selbst erhöhen können, doch wurde sein Schuss noch an die Latte abgefälscht (29.). Noch vor der Pause dann allerdings der Schock für die Platzherren, als Kühle ohne Geleitschutz aus wenigen Metern abschließen durfte – 2:1.

Nach der Pause schoben die Gäste dann zwar weiter vor und versuchten den TBU bereits früher zu stören, boten dadurch aber auch immer wieder Räume an. Dennoch hatten die Hausherren Glück und mussten sich bei ihrem Keeper Christian Ahlers-Ceglarek bedanken, der zweimal gegen den durchbrechenden Kühle glänzend reagierte und so sein Team auf Siegkurs hielt (69./72.).

Die Schlussphase der Partie gehörte dann aber ausschließlich dem Turnerbund, der sich fast im Minutentakt aussichtsreiche Möglichkeiten erspielte, aber einfach die Effizienz vermissen ließ. So erlöste dann auch erst Yigit seine Farben mit einem satten Schuss aus 17 Metern in den oberen Giebel.

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