Nach dem 9:7 in Langförden können Oytens TT-Herren weiter für die Verbandsliga planen / Fabian Kramer: „Extrem schade“

Klassenerhalt ist perfekt – aber Gluza geht

Oytens Kapitän Fabian Kramer präsentierte sich in Langförden auf den Punkt fokussiert und gewann beide Einzel. - Foto: Hägermann

Oyten - Was für eine Leistung! Nach der Hinrunde hatte es für die TT-Herren des TV Oyten noch ganz düster ausgesehen, schien der Abstieg aus der Verbandsliga fast schon besiegelt. Was das Team um Kapitän Fabian Kramer dann aber in der zweiten Saisonhälfte für Leistungen ablieferte, genügte sogar höheren Ansprüchen und gipfelte nach dem 9:7 beim SV BW Langförden im vorzeitigen Klassenerhalt. Doch es gab nicht nur positive Nachrichten auf Seiten des TVO, sondern auch einen dicken Wermutstropfen. Denn mit Marco Gluza müssen die Oytener in der kommenden Saison auf einen ihrer Leistungsträger verzichten.

Für Gluza war die Entscheidung alles andere als einfach. Letztlich war sie jedoch unvermeidlich, da der Aufwand einfach zu groß wurde. Künftig wird sich der Offensivspieler, der in Erfurt studiert, einem Verein in Thüringen anschließen. „Ich hatte drei extrem gute und erfolgreiche Jahre in Oyten. Daher ist mir die Entscheidung auch alles andere als leicht gefallen. Am Ende haben dann die langen Fahrtzeiten von Erfurt nach Oyten den Ausschlag gegeben“, begründete Gluza seine Entscheidung. „Natürlich ist das sehr schade. Schließlich war Marco nicht nur sportlich, sondern auch menschlich ein großer Gewinn für unsere Mannschaft und wird nicht so leicht zu ersetzen sein. Dennoch kann ich seine Entscheidung natürlich sehr gut nachvollziehen und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute“, verdeutlichte Kramer. „Mal gucken, ob wir einen adäquaten Ersatz für ihn finden. Denn sonst dürfte es in der neuen Saison sehr schwer für uns werden.“

Wie wichtig Marco Gluza für die Mannschaft ist, unterstrich er nachhaltig beim Erfolg in Langförden. „Nach der Hinrunde hatte sicher kaum noch jemand auf uns gewettet. Daher freut es mich umso mehr, dass wir es doch noch geschafft haben. Und das auch völlig verdient“, hofft Kramer nun noch auf einen gebührenden Abschluss einer bärenstarken Rückrunde im abschließenden Heimspiel gegen Geestemünde.

In Langförden kam es dabei für die Oytener zu einem Kuriosum. Denn nachdem Arne Fichtner 8:11 im letzten Einzel im fünften Satz gegen Endemann verloren hatte, stand das Schlussdoppel auf dem Programm. Dazu kam es aber nicht, da einer der beiden Spieler aus Langförden wegen einer Familienfeier schon nicht mehr in der Halle war. Dem TVO war es egal und so kamen Peter Igel und Marco Gluza zu einem kampflosen Erfolg zum 9:7-Endstand. „So etwas habe ich auch noch nicht erlebt. Aber für uns war es ja kein Nachteil“, schmunzelte Kramer. Auch wenn Oytens Kapitän in Langförden mit seinen beiden Einzelsiegen neben den ebenfalls ungeschlagenen Peter Igel und Marco Gluza zu den Matchwinnern gehörte, hatte Kramer insbesondere für Rico Buchholz ein dickes Extralob parat: „Rico war krank und im Grunde genommen nicht spielfähig. Aber er hat sich trotzdem in den Dienst der Mannschaft gestellt, damit keiner aufrücken muss. Und das hat sich definitiv ausgezahlt. Wäre er fit gewesen, hätte er in seiner aktuellen Form sicher nicht beide Spiele verloren. Davon bin ich überzeugt.“

Nachdem die Gastgeber bis zum 6:5 immer geführt hatten, sorgte Gluza für die Wende. Oytens Nummer drei behauptete sich im Schlüsselspiel gegen Scherf mit 11:5 im fünften Satz und sorgte damit erstmals für den Ausgleich. Da Jonathan Feldt und Kramer im Anschluss nichts anbrennen ließen, war mit der Gewissheit des kampflosen Doppels der Klassenerhalt vorzeitig perfekt. - kc

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